»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpremiere und Lesung mit Rick Okon, Podiumsgespräch mit Hermann Simon und Johannes Tuchel, moderiert von Shelly Kupferberg
Gerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt.
PROGRAMM
Begrüßung:
Florian Hauer, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Bevollmächtigter des Landes Berlin
Lesung:
Rick Okon, Schauspieler
Begleitworte:
Robert Jütte, Mitherausgeber
Podiumsgespräch:
- Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
- Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
- Moderation: Shelly Kupferberg, Autorin und Journalistin
Ausklang:
Susan Ehrlich, Tochter Gerd Ehrlichs, und Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Zusätzliche Informationen
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