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EIN KONZERT IN EINEM THEATER

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Ludwig Wittgenstein

CARLOS GHARZUZI | MAYA OMAIA KEESH | ATALLAH TANNOUS
CARLOS GHARZUZI | MAYA OMAIA KEESH | ATALLAH TANNOUS © Promo

Wieder erleben wir eine Zeit großer Migrationswellen – Migration von Ort zu Ort, von Kultur zu Kultur, von einer Sprache zur anderen, die oft nicht verstanden wird. In diesem Theater-Konzert-Projekt für Kinder und ihre Eltern steht eine utopische Realität im Mittelpunkt: die Erfindung von Sprache.

Wie J.R.R. Tolkien, der in Der Herr der Ringe erfundene Sprachen verwendete, oder Dr. Doolittle, dem es in Hugh Loftings berühmtem Buch gar gelang, mit den Tieren zu sprechen, begibt sich eine Gruppe von Schauspieler:innen und Musiker:innen, darunter Studierende der Barenboim-Said Akademie, auf die Suche nach einer Fantasiesprache – und schafft so einen Raum der Kommunikation, des Dialogs und des gegenseitigen Verstehens aller Kinder und Eltern auf der Welt. Wenn Worte verschwinden, verloren gehen oder sich verstecken, werden wir aufnahmefähiger für andere Beobachtungen und unser Gehör schärft sich, so dass wir die Stimmen und Klänge unserer Welt besser wahrnehmen – Stimmen und Klänge, die die Musik der menschlichen Seele widerspiegeln.

Die Aufführung, die von einer bekannten Kindergeschichte inspiriert wurde, ist ein Dialog zwischen der menschlichen Stimme, Klängen und Livemusik.

Dauer: ca. 60 Minuten / ab 6 Jahre
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Ofira Henig
Matan Amsalem
Carlos Gharzuzi
Maya Omaia Keesh
Atallah Tannous
Studierende der Barenboim-Said Akademie
Termine
Datum
Pierre Boulez Saal