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Workshop für Volontäre, Masterstudierende der Kunstgeschichte sowie alle Interessierten an kuratorischen Zugängen zu „geschichteten Historien“.

Ausgehend von der aktuellen Ausstellung *When Politics Strategised Aesthetics – Works from the National Museum of Modern Art Zagreb 1945–1960* im Kunsthaus Dahlem lädt der Workshop die Teilnehmenden dazu ein, kuratorische Praxis nicht als neutrale Präsentation, sondern als aktive (Re-)Konstruktion von Geschichte und Bedeutung zu begreifen.

Die Ausstellung widmet sich dem sozialistischen Jugoslawien nach 1945 – einer Epoche, in der die künstlerische Produktion von wechselnden politischen und ideologischen Rahmenbedingungen geprägt war. Nach dem Bruch mit dem Stalinismus im Jahr 1948 öffnete sich Jugoslawien schrittweise der westlichen Moderne, was zu einem komplexen Übergang vom Sozialistischen Realismus hin zur Abstraktion führte.

Anhand des Konzepts der „geschichteten Historien“ untersucht der Workshop, wie sich unterschiedliche historische Perspektiven, politische Narrative, institutionelle Rahmenbedingungen und persönliche Erinnerungen innerhalb von Ausstellungen überlagern.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle der kuratorischen Rahmung sowie auf der historischen Spezifik des Kunsthauses Dahlem selbst als einem Ort, der von vielfältigen historischen Schichtungen geprägt ist.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist bis zum 29. Mai 2026 per E-Mail an wv@kunsthaus-dahlem.de möglich.

Leitung: Philine Pahnke (Kuratorin, Kunsthaus Dahlem), Lovre Mrduljaš (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Gloria Freiler (Wissenschaftliche Volontärin, Kunsthaus Dahlem) und Yevheniia Havrylenko (Kuratorin, Kunsthaus Dahlem)

IN ENGLISCHER SPRACHE

Zusätzliche Informationen
Termine
Juni 2026
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