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Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933

Die Ausstellung würdigt erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. In der Geschichte der Kunst und Kultur Ungarns spielt Berlin eine besondere Rolle: Bereits vor dem Ersten Weltkrieg nutzten ungarische Künstler:innen die wachsende Metropole als Ausstellungsbühne, auf der sie sich einem internationalen Publikum präsentieren konnten.

Béla Kádár, Die Kuh, um 1917
Béla Kádár, Die Kuh, um 1917 VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: bpk / Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Nachdem reaktionäre Kräfte 1919 der politischen Neugestaltung Ungarns ein Ende setzten, erwies sich das kosmopolitische Berlin der Weimarer Republik als Exil für progressive Künstler:innen. An der Spree fanden sie einen Ort kreativer Freiheit und zeigten in verschiedensten Kontexten der Avantgarde große Präsenz. Berlin prägte viele ungarische Künstler:innen ebenso wie diese den Kunstbetrieb mitbestimmten.

Die wechselseitige kulturelle Inspiration wieder bekannt zu machen, ist das zentrale Anliegen der Ausstellung. Sie versammelt Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen und bereichert die Kunstwahrnehmung nachhaltig um künstlerische Leistungen aus Ostmitteleuropa.

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Zusätzliche Informationen
Preisinformationen: Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.

Anmeldung/Buchung: Anmeldung vor Ort. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.
Termine
Datum
Berlinische Galerie - Ausstellung