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mit dem Konzerthausorchester Berlin, Joana Mallwitz

Zwar ist bei dieser Saisoneröffnung durchaus nicht „Alles Walzer“, doch der im ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelte Tanz mit seinen schwungvollen Drehungen gibt im Programm zunächst den Ton an.

Das Konzerthausorchester und Joana Mallwitz wirbeln durch Walzer aus Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“, seiner berühmten „Komödie für Musik“.

Maurice Ravels „La Valse“ von 1920 durchziehen dagegen auch unheimliche Untertöne, ist er doch zugleich Totentanz und ironische Huldigung des 19. Jahrhunderts.

Beim Tanz bleiben die Chefdirigentin und ihr Orchester auch mit Sätzen aus Prokofjews reich instrumentiertem, rhythmisch komplexen Ballett „Romeo und Julia“. Zwischendrin stellt sich die neue Residenzkomponistin Unsuk Chin mit einem Werk vor: „Subito con forza“ („plötzlich, mit Kraft“; 2020) steckt voller Anspielungen auf Beethovens Musik und schließt damit an den sinfonischen Gesamtzyklus an, den Joana Mallwitz rund um das Jahr seines 200. Todestags 2027 dirigiert.

Unsuk Chin nennt ihr Werk eine „persönliche Hommage an den wohl ersten modernistischen Komponisten der Musikgeschichte.“

Das Konzert wird live übertragen im Freiluftkino Friedrichshain.

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