Im Zentrum steht die freie Improvisation: ein Spiel mit dem Unbekannten, bei dem musikalische Ideen spontan entstehen und sich ständig verändern. Inspiriert von Prinzipien des Improvisationstheaters geht es weniger um Perfektion als um Aufmerksamkeit, Vertrauen und das Reagieren auf das, was gerade geschieht. Musik wird hier nicht präsentiert, sondern gemeinsam erforscht.
Die Cellisten Simon Hoffmann und Moritz Ebert bewegen sich an der Schnittstelle von klassischer Tradition, experimenteller Musik und improvisatorischen Formen. Beide bringen unterschiedliche künstlerische Hintergründe mit, die in dieser Begegnung aufeinandertreffen und sich gegenseitig erweitern.
So entsteht ein Konzertformat, das bewusst offen bleibt: ein Raum für klangliche Experimente, spontane Entscheidungen und unerwartete Wendungen. Jede Aufführung verläuft anders – geprägt von der Situation, den Beteiligten und der gemeinsamen Bereitschaft, sich auf das Ungeplante einzulassen.
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