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Zeugnisse politischer Verfolgung 1945–89

Nach vorheriger Anmeldung erhalten Besucher*innen in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr ein einstündiges Zeitfenster, das jeweils zur vollen Stunde für die Dauerausstellung und zum letzten Viertel der vollen Stunde für die Sonderausstellung beginnt.

Inhaftiert in Hohenschönhausen, Prolog der Ausstellung © Luise Wagener
Inhaftiert in Hohenschönhausen, Prolog der Ausstellung © Luise Wagener Luise Wagener

Der Eintritt ist frei. Führungen durch die ehemalige Untersuchungshaftanstalt können noch nicht wieder aufgenommen werden.

Die Dauerausstellung „Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945 bis 1989“ zeigt auf 700 Quadratmetern rund 500 seltene Exponate und mehr als 300 historische Fotos. Zusätzlich stehen den Besuchern 100 Medienstationen zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Erfahrungen der Opfer während ihrer Haft in Hohenschönhausen.

Zum ersten Mal werden auch die Büros der früheren Gefängnisleitung gezeigt. Ein eigener Ausstellungsbereich informiert über die Arbeits- und Lebenswelt der Gefängnisbediensteten. Ein Audioguide ist beim Besucherdienst der Gedenkstätte erhältlich.

In einem 360-Grad-Virtual-Reality-Film wird der Zuschauer selbst zum Häftling. Der Kurzfilm basiert auf den „Vernehmungsprotokollen“ des DDR-Dissidenten und Schriftstellers Jürgen Fuchs. Auf einer virtuellen Reise in die Vergangenheit durchlebt der Zuschauer Verhöre und den Alltag im Stasi-Gefängnis. Er trifft auf Wachmänner, Vernehmer und Zellennachbarn.
Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Die Ausstellung ist barrierefrei.