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Der Dokumentarfilm von Colectivo COPAL aus Costa Rica begleitet zwölf nicaraguanische Musiker:innen im Exil.

Er erzählt von einem Leben zwischen Verlust und Neubeginn und zeigt, wie Musik, Kunst und gemeinsames Erinnern Hoffnung stiften, Zugehörigkeit schaffen und Widerstand möglich machen.

Der Film steht im Zusammenhang mit der politischen Krise in Nicaragua, die 2018 mit massiven Protesten und staatlicher Repression begann. Seitdem sind viele Menschen, darunter zahlreiche Künstler:innen und Kulturschaffende, ins Exil gezwungen worden.

In Costa Rica haben sie neue Formen des Zusammenhalts, des kreativen Ausdrucks und der politischen Artikulation gefunden. Der Film macht sichtbar, wie Exil nicht nur von Entwurzelung, sondern auch von Gemeinschaft, Solidarität und schöpferischer Kraft geprägt sein kann.

Im Filmgespräch spricht Dr. Antonio Monte Casablanca, Historiker und Mitglied von COPAL, über die Entstehung des Films und des Albums sowie über die Rolle von Kunst und Musik im Exil. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Erinnerung, Widerstand, Demokratie und Menschenrechten.

Der Film ist auf Spanisch mit englischen Untertiteln. Das anschließende Gespräch wird spanisch-deutsch simultan übersetzt.

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