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Die Lufthansa profitierte im Zweiten Weltkrieg maßgeblich vom Einsatz der Zwangsarbeit in ihren Rüstungs- und Kriegsreparaturwerkstätten. Höchste Funktionäre der Lufthansa, wie ihr Vorstandsvorsitzender Erhard Milch haben bereits vor 1933 eng mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet. Milch wurde später zum Staatssekretär unter Hermann Göring.

Nach dem Zweiten Weltkrieg tat sich das Unternehmen jahrzehntelang schwer, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und Verantwortung für die Verbrechen aus dem Zweiten Weltkrieg zu übernehmen. Damit steht das Unternehmen in der deutschen Wirtschaft nicht allein.

Gemeinsam mit den zwei ausgewiesenen Experten der Lufthansa-Geschichte, Lutz Budrass und Manfred Grieger sowie den Unternehmenshistoriker Roman Köster wird über die Lufthansa in der Zeit von 1933 bis 1945 gesprochen und diskutiert, wie das Unternehmen ab 1954 mit dem historisch belasteten Erbe umging.

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