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Die Anfänge von The Dead South, vier Freunden, die gemeinsam Musik machen wollten, waren noch stark von Grunge geprägt. Zum Glück erkannte das Quartett recht schnell nach der Gründung, dass sie einen anderen Weg einschlagen sollten. Sie warfen das Schlagzeug und elektronische Instrumente beiseite und trafen die mutige Entscheidung, eine Bluegrass-Band zu gründen. Seit mehr als einem Jahrzehnt zeigen sie, wie erfolgreich dieser Schritt war.


Dabei spielen sie sowohl überraschend punkige Eigenkompositionen als auch einzigartige Interpretationen von Country-Klassikern. Zuletzt veröffentlichten sie zwei EPs mit dem Titel "Easy Listening for Jerks, Pt. 1 + 2", auf denen sie ihre Lieblingssongs in einem neuen Gewand präsentierten. Der erste Teil der EPs widmet sich traditionellen Stücken, während der zweite Teil Songs von System of a Down, The Doors und The Misfits im Bluegrass-Stil interpretiert.

Ein gutes Beispiel dafür ist "Keep On The Sunny Side". Hier wird nicht nur die Stimmung von fröhlichem Dur zu tieferem Moll gedreht, sondern auch die Interpretation des Liedes. Anstelle des hoffnungsvollen Gesangs, der darauf hinweist, dass nach dunklen Zeiten immer wieder Sonnenschein kommt, liegt der Fokus der Kanadier eindeutig auf der düsteren Seite der Seele. Die Band beschreibt sich selbst treffend als das Zusammentreffen der Carter Family mit der Addams Family.

Die Bandmitglieder, Sänger und Gitarrist Nate Hilts, Mandolinenspieler Scott Pringle, Cellist und Kunstpfeifer Danny Kenyon und Banjospieler Colton Crawford, haben sich von Vorbildern wie Hank Williams III inspirieren lassen und aus einem alten und traditionellen Genre etwas aufregend Neues geschaffen. Hier verschmelzen Punk und Cowboy-Klänge. Ihre Musik wirkt erfrischend und wird im kommenden Juni erneut live zu erleben sein, wenn The Dead South erneut nach Berlin kommen.

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