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Wie Maschinen lernen, Menschen zu verstehen

Menschen erleben die Welt auf ihre eigene Weise: Was den einen stört, fällt der anderen gar nicht auf. Doch wenn Maschinen mit Menschen zusammenarbeiten sollen, müssen sie verstehen, was sie wahrnehmen und wie es ihnen dabei geht.

Soll ein Video die richtige Qualität liefern, muss der Computer erkennen, was Menschen als störend empfinden. Soll ein KI-System in einer angespannten Situation helfen, muss es merken, wenn Stress oder Ärger aufkommen – noch bevor es zum Konflikt kommt.

Doch Erleben ist subjektiv – wie macht man es messbar?

Sebastian Bosse und Birgit Nierula von der Forschungsgruppe Interaktive und Kognitive Systeme am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, arbeiten daran, das innere Erleben für Maschinen lesbar zu machen. Dafür kombinieren Sie Hirnströme, Körpersignale und künstliche Intelligenz. Gemeinsam berichten sie, wie sie subjektive Wahrnehmung messbar machen und wo diese Technologie schon zum Einsatz kommt, etwa in Deeskalationstrainings von Sicherheitspersonal.

Referent:innen:

Dr. Sebastian Bosse, Leiter der Forschungsgruppe Interaktive und Kognitive Systeme am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut

Dr. Birgit Nierula, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Interaktive und Kognitive Systeme am Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut

Moderation: Jochen Müller

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