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Märchen - echt grimmig!

Es war einmal - zwei Schauspieler:innen, ein altbekannter Originaltext und eine kleine Bühne – mehr bedarf es nicht für maximales Theaterglück!


Das speziell entwickelte Format von zwei halbstündigen Märchen pro Vorstellung führt ans Licht, wie eng der krude Charme dieser Märchen, ihre befremdliche Komik und der sperrige Schauder mit den ureigensten Ängsten und Hoffnungen verbunden sind.


Und schon wird die Bühne zum bunten Gabentisch, auf dem für alle etwas dabei ist: höchst unterhaltsames Vergnügen.

AllerleiMähr

Seit 15 Jahren irrlichtert das Hexenbergensemble demütig auf den Brosamenspuren von Hänsel und Gretel durch den Grimmschen Zauberwald. Wir spüren nach dem skurrilsten, dem schrecklichsten, dem schönsten Märchen und treffen dabei auf Tod, Teufel und verzauberte Prinzessinnen. Das beste, das grimmigste, das Märchen aller Märchen ist noch nicht erzählt. 

Die meisten von ihnen aber sind sehr bühnenscheu. Und wir tun den Teufel, sie per Kunsttrick ins Scheinwerferlicht zu zwingen. Denn auf dem Hexenberg dürfen sich die Märchen selbst in Szene setzen, sie folgen nur devot ihren Allüren. Nicht sie erzählen sie, die Märchen spielen mit ihnen und führen sie an die Abgründe ihrer archaischen Subkultur.

Und so verlaufen sie sich zielstrebig auch in dieser Saison für ihr Publikum und locken es mit Lust in die Irre.


Aschenbrödel

“Bleibe immer fromm und immer gut. Und ich werde immer um Dich sein.”

Immer. Immer. Immer. Ein Glücksversprechen, dass einem Kind von seiner Mutter gegeben wurde und nicht eingelöst wird. Stattdessen entdeckt das Kind eine Welt, die seinem Urvertrauen und Grundgerechtigkeitssinn einfach nicht entspricht. Und doch lässt es sich nicht sein Rückgrat brechen und kämpft für sein Glücksversprechen. Für immer!
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