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Disgusting Food Museum

Hier werden Sie zum Foodpunk

Leckereien sucht man hier vergeblich: Das Disgusting Food Museum Berlin präsentiert in einer Dauerausstellung die ekelhaftesten Lebensmittel und Gerichte der Welt.

Über 90 Food-Exponate wie Bullenpenis oder gegrillten Hund gibt es im Museum zu entdecken. An der Tasting Bar können Sie durch kleine Kostproben austesten, wo Ihre eigenen Ekel-Grenzen liegen. Die Ausstellung ist jedoch mehr als nur ein reines Spektakel: Sie möchte Besucher auch dazu animieren, über die Bedeutung von Essen und Geschmack in verschiedenen Kulturen nachzudenken.

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Ausgestelltes Schwein im Disgusting Food Museum Berlin
Disgusting Food Museum Berlin © DFM Berlin 2021

Ekel ist eine grundlegende menschliche Emotion, aber nicht universell. Was für den einen köstlich ist, kann ein anderer einfach nur abstoßend finden. Bei einem Besuch im Disgusting Food Museum werden Sie schnell merken, welche der ausgestellten Lebensmittel bei Ihnen das stärkste Unwohlsein hervorrufen. Gezeigt werden zum Beispiel Frosch-Smoothies aus Peru und Madenkäse aus Sardinien. Aber auch die übelriechende thailändische Durian-Frucht oder Surströmming, der legendäre verfaulte Hering aus Schweden, können im Museum bestaunt werden.

Am Ende der Ausstellung dürfen Sie schließlich selbst probieren: An der Tasting Bar kann ein Teil der Food-Exponate – zum Beispiel bestimmte Käsesorten oder essbare Insekten wie Grashüpfer und Maikäfer – nicht nur betrachtet, sondern auch geschmacklich getestet werden. Kleine Ekel-Kostproben können Sie mitnehmen und zu Hause verkosten. Wer sich selbst mit seinem Ekelgesicht fotografiert und das Foto anschließend an das Disgusting Food Museum schickt, hat die Chance, auf den Social-Media-Kanälen oder der Website des Museums zu erscheinen, wo die besten Bilder veröffentlicht werden.

Kulturelle Vorstellung von Essen hinterfragen

Ausgestellte Flasche im Dusgusting Food Museum
Disgusting Food Museum Berlin © DFM Berlin 2021

Im Disgusting Food Museum geht es um mehr als einfach nur darum, ekliges Essen auszustellen. Die Gesellschaft Philoscience, die das Museum betreibt, möchte Besucher auch dazu anregen, die eigenen Essensvorlieben zu hinterfragen: Warum finde ich das eine eklig und das andere nicht? Wie essen Menschen auf anderen Kontinenten und in anderen Kulturen?

Die Ausstellung führt vor Augen, was kulinarisch möglich ist, und wie sehr das, was wir essen, kulturell geprägt ist. Ein Lebensmittel, das bei Ihnen Empörung hervorruft, steht bei jemandem aus einer anderen Kultur möglicherweise ganz selbstverständlich auf dem Speiseplan. Darüber hinaus wirft die Ausstellung auch ethische und politische Fragen auf: Wo kommt unser Essen her? Welchen Preis hat unser Genuss? Was und wie wollen wir in Zukunft essen?

Die Highlights im Disgusting Food Museum Berlin

  • Dauerausstellung der ekligsten Lebensmittel aus aller Welt
  • Über 90 ekelerregende Food-Exponate
  • Möglichkeit zum Selbst-Probieren an der Tasting Bar
  • Kleine Ekel-Kostproben zum Mitnehmen
  • Chance auf eine Veröffentlichung Ihres besten Ekel-Fotos

Tipps von visitBerlin für Ihren Museumsbesuch

Um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Disgusting Food Museum zu gelangen, fahren Sie am besten entweder bis zum U-Bahnhof Stadtmitte oder bis zum U-Bahnhof Kochstraße am Checkpoint Charlie. Auch mit den Buslinien M29, 200 und 265 ist das Museum bequem zu erreichen. Wenn Sie vom Bahnhof Stadtmitte kommen, überqueren Sie zunächst die Leipziger Straße und biegen anschließend in die Schützenstraße ein.

Das Disgusting Food Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie. Der bekannteste deutsch-deutsche Grenzübergang ist Schauplatz zahlreicher Thriller und Spionageromane. Heute ist der Checkpoint ein beliebtes Fotomotiv. Besuchen Sie auch das  Mauermuseum, um mehr über die Zeit des geteilten Berlins und über den Kalten Krieg zu erfahren.
Wer eher in Shoppinglaune ist, findet in der nahegelegenen Friedrichstraße zahlreiche Stores und Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Mall of Berlin mit ihren rund 300 Geschäften ist vom Disgusting Food Museum aus nur einen kurzen Fußweg entfernt.