Deutsche Kinemathek
Am neuen Standort ab dem 23. Januar 2026
Entdecken Sie die Geschichte des deutschen Kinos von seinen Anfängen bis heute!
Bitte beachten Sie: Die Deutsche Kinemathek ist zur Zeit geschlossen. Am 23. Januar 2026 eröffnet sie am neuen Standort, dem E-Werk, ehemaliges Umspannwerk in Berlin-Mitte.
Nicht nur für Filmfans ein Muss: das Berliner Museum für Film und Fernsehen. Über 100 Jahre deutsche Filmgeschichte und mehr als 50 Jahre Fernsehgeschichte in Ost und West erwarten Sie hier: angefangen bei den ersten noch ruckeligen Bildern des Stummfilms und den frühen Tonfilmen Anfang der 1930er Jahre. Nahezu in Vergessenheit geraten ist, dass schon der Stummfilm bereits farbig ist. Die frühen Stars Henny Porten oder Asta Nielsen strahlen in den 1920er Jahren dank Kolorierung des Filmmaterials in Farbe auf der Kinoleinwand. Der erste farbige Fernsehfilm hingegen feiert erst 1967 Premiere. Ein weiteres Highlight ist die Marlene Dietrich Collection. Bewundern Sie Show-Kostüme und persönliche Gegenstände der weltberühmten wie legendenumwobenen Schauspielerin aus Berlin.
Von Metropolis über den Blauen Engel bis zum Gegenwartsfilm
1963 ist das Gründungsjahr der Deutschen Kinemathek – ein von Regisseur Gerhard Lamprecht ins Leben gerufenes Filmarchiv. Seine Sammlung bildet den Grundstock dafür. Im Jahr 2000 siedelt die Kinemathek ins Filmhaus am Potsdamer Platz über. Dort findet die umfangreiche Sammlung Platz in einem Museum. Mit der Einrichtung eines Fernsehmuseums sechs Jahre später entsteht schließlich die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem deutschen Film. Gezeigt werden auch Nachlässe deutscher Schauspieler und Filmschaffender wie Heinz Rühmann und insbesondere von Marlene Dietrich. Am 23. Januar 2026 öffnet die Deutsche Kinemathek an ihrem neuen Standort ihre Türen: Die historische Halle des E-Werks verwandelt sich in einen großen Multimedia-Raum und wird zu einer medialen Erlebniswelt: Schwebende Gazeflächen, Videoinstallationen und Projektionen bringen Ihnen 130 Jahre Filmgeschichte nahe.
Geschichte
Ab den 1930er-Jahren feiert Marlene Dietrich Erfolge erst in Berlin und später in Hollywood. Legendär sind ihre Auftritte im Herrenanzug in androgyner Pose. Die schönsten Objekte aus ihrem privaten Nachlass und viele ihrer berühmten Kostüme, darunter der berühmte Schwanenmantel und der Herrenanzug können Sie in der Deutschen Kinemathek bewundern. Erinnerungsstücke wie Briefe und ihre Stoffpuppen, die sie auf allen Reisen begleiteten, geben Einblick in ihr Privatleben.
Sehen Sie Ausschnitte von frühen Film-Highlights, die an Faszination und Ausstrahlung über die Jahre nichts verloren haben: So zum Beispiel Fritz Langs Stummfilm Metropolis von 1927, der erste Science-Fiction-Film in Spielfilmlänge. Flanieren Sie durch die effektvoll aufgemachte historische Halle, auf denen Sie die übergroßen Konterfeis von Film- und Fernsehgrößen begrüßen. Oder in denen unzählige Plakate, Kostüme und Requisiten alter Filme von der Magie belichteten Zelluloids zeugen. Vom Film im Nationalsozialismus und den Künstler:innen im Exil über die heile Welt im Nachkriegsfilm bin zu neueren Erfolgsfilmen wie Lola rennt oder Das Leben der Anderen erzählt die Ausstellung.
Highlights des Museums
- umfangreiche Privatsammlung von Filmdiva Marlene Dietrich
- Entwürfe zu Fritz Langs berühmtem Stummfilm Metropolis von 1927
- wechselnde Sonderausstellungen erweitern den Streifzug durch die Geschichte von Film und Fernsehen


