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Das Klingende Museum in Berlin

Musik zum Anfassen für die ganze Familie

Musikinstrumente nicht nur ansehen, sondern auch damit spielen: Das ist der Ansatz des Klingenden Museums in Berlin. Ob Trompete, Geige oder Pauke: Hier können Kinder Instrumente einfach mal in die Hand nehmen, darauf trommeln, reinblasen und ihnen Töne entlocken. Ziel dieser Einrichtung ist es, den kleinen Besuchern Musik in lockerer Atmosphäre näher zu bringen und ihr musikalisches Talent zu fördern. Dabei lernen sie Instrumente aus vielen verschiedenen Epochen kennen, von der Harfe bis zur E-Gitarre. Gleichzeitig vermitteln Musiker und Pädagogen Wissenswertes über deren Herkunft und Bedeutung.

Ausprobieren und lernen: Wie aus Tönen und Lauten Musik wird

Im Jahr 2002 gründet der Dirigent Prof. Gerd Albrecht in Berlin das Klingende Museum. Zunächst tritt es mit seiner Instrumenten-Sammlung auf öffentlichen Veranstaltungen und Workshops in Erscheinung. Ab 2004 bringt das Klingende Mobil, ein bunter Doppeldeckerbus, Instrumente und Musik in Schulen, Kindergärten und andere Jugendeinrichtungen. 2007 bezieht das Museum erstmals feste Räume im Wedding. Direkt vor Ort begrüßt Sie ein eher unspektakulärer Eingang. Hinter diesem tun sich jedoch spannende musikalische Welten auf. Gleich beim Betreten des Museums finden Sie Musikinstrumente, die nur darauf warten, von den jungen Gästen ausprobiert zu werden.

Helle und kreativ gestaltete Räume fördern die Neugierde der Kinder zusätzlich. Es herrscht eine lockere Atmosphäre, in der Spaß großgeschrieben wird. Kinder können spielend ihre Begeisterung für die verschiedenen Instrumente entdecken. Unterstützt durch das engagierte Team erfahren sie zudem, wie Instrumente funktionieren und wie sich Geräusche, Klänge und Melodien in Musik verwandeln. Das Haus bietet ein sehr breit gefächertes Angebot. Dieses reicht von Workshops und Veranstaltungen bis hin zu Konzerten und Feiern. Für die kleinsten Besucher ab 3 Jahren gibt es etwa Percussionworkshops. Größere Kinder können in speziell zugeschnittenen Kursen verschiedene Blechblas-, Holzblas-, Saiten- und Schlaginstrumente erkunden.

Highlights im Klingenden Museum Berlin

  • eine Erlebnisinstallation zeigt auf, wie aus einfachsten Materialien Musikinstrumente gefertigt werden
  • Das Klingende Mobil bringt Instrumente in Schulen und Kitas
  • eigene Stimme zum Beispiel in einem Chor als Instrument entdecken
  • Geburtstagsfeier für Kinder, bei der die kleinen Gäste Instrumente ausprobieren können
  • Kurse für Babys und Kleinkinder im Musikgarten

Sehenswürdigkeiten am Berliner Gesundbrunnen

In wenigen Gehminuten kommen Sie vom Klingenden Museum zum Verein Berliner Unterwelten e.V. Dieser befindet sich in einem einstigen Luftschutzbunker im U-Bahnhof Gesundbrunnen. Erfahren Sie in in einem Rundgang durch den Untergrund auf vier Stockwerken Wissenswertes zu unterirdischen Tunnelbauwerken, dem Bunkerbau oder der einstigen Rohrpostanlage. In speziellen Führungen erkunden Sie zum Beispiel weitere Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg oder können Gewölbe von stillgelegten Brauereien besichtigen. Leicht vom Klingenden Museum zu erreichen ist das mehrfach ausgezeichnete Labyrinth Kindermuseum. Das Haus widmet sich der sozialen, künstlerischen und kulturellen Bildung von Kindern. Zugleich sollen alle Sinne sowie die Fantasie angeregt werden. Sogenannte Mitmach-Ausstellungen für Kinder zwischen drei und elf Jahren behandeln Themen wie Gesundheit, Kinderrechte oder die verschiedenen Kulturen der Welt.

Unsere Tipps für Ihren Besuch im Klingenden Museum

Das Museum erreichen Sie bequem mit den S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S41 und S42, der U-Bahn U8, dem Bus Linie 247 und diversen Regional-Bahnen. Ihre Haltestelle ist der Bahnhof Berlin Gesundbrunnen. Parkmöglichkeiten direkt beim Museum stehen nicht zur Verfügung. Sie können jedoch im circa fünf Gehminuten entfernten Gesundbrunnencenter Ihr Fahrzeug abstellen. Das Klingende Museum hat keine fixen Öffnungszeiten. Vielmehr bietet es Kurse und Veranstaltungen mit festen, zu vereinbarenden Terminen an. Die Angebote richten sich sowohl an Familien als auch an Schulen oder Kitas. Eine vorherige Anmeldung ist unabdingbar.