Direkt zum Inhalt
The Wall Museum East Side Gallery
The Wall Museum East Side Gallery © The Wall Museum, Foto: Henry Herrmann

The Wall Museum East Side Gallery

Mauergeschichten im Mühlenspeicher

Das The Wall Museum East Side Gallery ist eine faszinierende Ausstellung zur Mauergeschichte. Die Berliner Mauer erleben Sie multimedial in 13 thematischen Räumen.

Seit dem Frühjahr 2016 erleben Sie im The Wall Museum East Side Gallery Geschichte zum Anfassen. In 13 Räumen präsentiert das Haus auf innovative Weise Fakten und Ereignisse rund um die Berliner Mauer. Diverse Audio- und Videoinstallationen sowie interaktive Stände vermitteln einen konkreten, unmittelbaren Eindruck von den Ereignissen rund um dieses Grenzbauwerk: Auf anschauliche Weise erfahren Sie hier, wie es zum Mauerbau kommt und was die Mauer zu Fall bringt. Die Ausstellung bedient sich dabei spannender Zeitzeugenberichte und historischer Quellen.


Bau und Fall der Berliner Mauer multimedial erleben

Bis 1989 ist im Bereich des des ehemaligen Hauptbahnhofs und des Osthafens noch Sperrgebiet: Wachtürme des sogenannten „antifaschistischen Schutzwalls“ riegeln das Spreeufer in Berlin-Friedrichshain ab. Nach der Wende bemalen internationale Künstler diesen Mauerabschnitt direkt an der Mühlenstraße. Es entstehen an der East Side Gallery weltberühmte Werke wie der Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker. Direkt dahinter, auf dem Mauerstreifen, steht der Mühlenspeicher. Politiker und internationale Experten wie Michail Gorbatschow und Guido Knopp drängen zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung darauf, hier ein Museum einzurichten. 2016 öffnet das The Wall Museum East Side Gallery seine Pforten. Das Haus versteht sich bewusst als Multimedia-Ausstellung. So sehen Sie hier Video-Ausschnitte aus der Wendezeit. Darunter befinden sich unter anderem Interviews mit Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl und Michail Gorbatschow. In 13 unterschiedlich ausgerichteten Räumen thematisiert das Museum Wissenswertes rund um die Mauer. Dies beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Weiter geht es im Jahre 1961: Verfolgen Sie in einem Film, wie Arbeiter die Mauer hochziehen. Ein Betonmischer, Stacheldraht und Original-Elemente der Mauer sorgen vor Ort für eine atmosphärische Einstimmung auf die Bilder. Zeitzeugen und Textinformationen berichten von den Opfern des Schießbefehls, menschlichen Schicksalen der Teilung oder Willy Brandts Neuer Ostpolitik. Bewusst bindet das Museum die Reflexion des Kalten Krieges in der Kunst mit ein. Werke von Keith Haring, Pink Floyds episches Musikdrama The Wall und das Lied „Wind of Change“ von den Scorpions sind Teil des multimedialen Konzepts.


Geschichte der Mauer interaktiv: die Highlights

  • multimediale Info-Stände zum Mauerbau mit Zeitzeugeninterviews
  • Videoausschnitte von Interviews mit Akteuren der Wendezeit wie Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Michail Gorbatschow
  • Mauerelemente von 1961, Betonmischer und Stacheldraht als Installation
  • nachgebautes ostdeutsches Wohnzimmer aus der Zeit des Mauerbaus

Mehr Informationen über die deutsche Teilung: Mauermuseum und Black Box

Wenn Sie mehr über die DDR und die deutsch-deutsche Teilung erfahren möchten, sind Sie auch im Mauermuseum richtig. Das Haus am Checkpoint Charlie öffnet bereits 1963 seine Pforten. Die Ausstellung zeigt originale Fluchtfahrzeuge sowie Heißluftballons und Mini-U-Boote, mittels denen die Republik-Flucht gelingen sollte. Regelmäßig organisiert das Haus Lesungen, Gespräche und Podiumsdiskussionen. Besuchen Sie am Checkpoint Charlie außerdem die Black Box mit 16 Medienstationen und einem kleinen Kino. Hier laufen Filme über den Kalten Krieg. Darin geht es nicht nur um den Mauerbau, sondern auch um Ost-West-Konfrontationen wie die Kubakrise und vieles mehr.

Unsere Empfehlungen für Ihren Besuch

Für die Anreise bietet sich die U-Bahn-Verbindung U1 an. Von der Haltestelle Schlesisches Tor aus ist es nur ein kurzer Spazierweg über die Spree. Auf der anderen Seite, direkt an der Oberbaumbrücke, sind Sie am The Wall Museum East Side Gallery angelangt. Alternativ fahren Sie bis zur S- und Trambahn-Station Warschauer Straße. Dorthin gelangen Sie mit den S-Bahn-Linien 5, 7 und 75 oder der Metro Tram 10. Von dort aus sind es circa 500 Meter bis zum Museum. Die Ausstellung ist auch am Montag geöffnet. Für Kinder unter 7 Jahren ist der Eintritt frei. Führungen können Sie vorab telefonisch buchen.

Öffnungszeiten

Montag 10:00 – 19:00
Dienstag 10:00 – 19:00
Mittwoch 10:00 – 19:00
Donnerstag 10:00 – 19:00
Freitag 10:00 – 19:00
Samstag 10:00 – 19:00
Sonntag 10:00 – 19:00

Hier finden Sie weitere Informationen