Trauer als auch Transition sind Prozesse, die sich linearen Logiken entziehen und uns stattdessen herausfordern, Grenzen, die Menschen in sich erleben ebenso wie jene, die gesellschaftlich an sie herangetragen werden, immer wieder neu auszuloten und zu verschieben.
Entgegen enger Grenzen binärer Vorstellungen von Geschlecht zeichnet mo(_)rning becomes them ein Ablösen geschlechtlicher Zuordnung nach, während es eine nicht-binäre Transition zelebriert. Dabei gibt mo(_)rning becomes them Raum für Trauerprozesse, die eine Transition begleiten können. mo(_)rning becomes them geht davon aus, dass Trauer und Transition oft individuell und vielleicht sogar vereinzelt erlebt werden, obwohl sie in sozialen Strukturen stattfinden.
In diesem Sinne ist mo(_)rning becomes them ein Versuch, das individuelle Erleben von Trauer und Transition in einen kollektiven Raum zu überführen.
Das Publikum ist eingeladen den englischen Text gemeinsam zu lesen und somit selbst aktiv die Performance zu gestalten.
Zwischen Tanz, Storytelling und lautem Lesen verweben sich die Körper und Stimmen der Performer:in und der Menschen im Publikum zu einem Netz, das dazu einlädt, einander zu tragen und getragen zu werden.
Zusätzliche Informationen
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