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Zum 50. Todestag der großen deutsch-jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko bringen Etta Scollo und Eva Mattes gemeinsam mit dem Etta Scollo Trio das Bühnenprojekt „Nirgendland“ auf die Bühne – ein Abend zwischen Musik, Poesie und Erinnerung. Kalékos feinsinnige Melancholie, ihr Humor und ihre sprachliche Klarheit werden dabei neu hör- und erlebbar.



Etta Scollo Trio - mit Eva Mattes: Nirgendland 2026


Mascha Kaléko (1907–1975) war die Stimme einer Generation. Mit ihrem Lyrischen Stenogrammheft wurde sie in den Berliner Kaffeehäusern der 1930er Jahre berühmt. Ihre Gedichte erzählen von Großstadtleben, Exil, Entwurzelung und der Sehnsucht nach Heimat – Themen, die bis heute berühren. „Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland“ – diese Zeile gibt dem Abend seinen Titel.

Etta Scollo, bekannt für ihre poetische Handschrift zwischen Chanson, Weltmusik und Klassik, schafft gemeinsam mit Susanne Paul (Cello) und Tara Bouman (Klarinette) einen intensiven Klangraum, in dem Wort und Musik eng miteinander verschmelzen.

Die vielfach ausgezeichnete Musikerin versteht es, Literatur musikalisch weiterzudenken, ohne ihr die Eigenständigkeit zu nehmen. Eva Mattes verleiht den Gedichten mit ihrer markanten Stimme Tiefe, Wärme und feine Ironie. Ihre langjährige Theater- und Filmerfahrung – unter anderem als prägende Tatort-Kommissarin – bringt eine besondere Intensität auf die Bühne.

So entsteht ein dichter, bewegender Abend über Sprache, Erinnerung und Identität – poetisch, politisch und hochaktuell.

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Tara Bouman
Eva Mattes
Etta Scollo Trio
Etta Scollo
Susanne Paul
Termine
Mai 2026
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