Natur-Park Südgelände
Natur entdecken – Bahngeschichte erleben
Der Natur Park Südgelände verbindet auf einzigartige Weise die Elemente Technik, Kunst und Umwelt. Ein Ausflug in den Park auf dem Gebiet des ehemaligen Rangierbahnhofs Berlin Tempelhof ist immer eine Entdeckungsreise – mit Relikten aus vergangener Bahngeschichte, überraschenden künstlerischen Einblicken und wilder, schützenswerter Stadtnatur.
Der Natur Park Südgelände ist ein faszinierendes Zusammenspiel aus Berliner Bahngeschichte und wilder Stadtnatur. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof hat sich seit der Expo 2000 ein einzigartiger Ort entwickelt, an dem rostige Gleisanlagen und historische Industriebauten wie der markante Wasserturm von Flora und Fauna zurückerobert werden. Zwischen Dampflokomotiven, Kunstinstallationen und verwunschenen Waldpfaden finden Besucher:innen hier einen außergewöhnlichen Raum für Entdeckungen, Entspannung und barrierefreie Naturerlebnisse.
Natur Park Südgelände
Seit der Eröffnung zur Expo 2000 beweist der Park, wie lebendig eine ehemalige Industriebrache sein kann. Die Bahngeschichte ist hier nicht nur Kulisse, sondern Erlebnis: Sie spazieren entlang historischer Schienenstränge, vorbei an Wasserkränen und Lichtmasten. Eine echte Dampflokomotive und eine der ältesten Drehscheiben Deutschlands warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Gemeinsam mit der Brückenmeisterei und der Lokhalle (derzeit in Sanierung) bildet der 50 Meter hohe Wasserturm ein denkmalgeschütztes Ensemble, das Fotograf:innen begeistert.
Safari in der Großstadt
Ein Besuch im Südgelände gleicht einer Expedition. Das Areal ist heute ein Hotspot der Artenvielfalt: 30 Brutvogel-, 57 Spinnen- und 95 Wildbienenarten haben hier ihr Zuhause gefunden, flankiert von über 350 Pflanzenarten. Die Ausstellung „Bahnbrechende Natur“ gibt Ihnen spannende Einblicke in dieses Ökosystem. Seit 2020 ist die Freilandausstellung dank inklusiver Elemente auch für blinde und sehbehinderte Gäste vollständig zugänglich.
Unterwegs auf Gleisen und Wegen
Der Park bietet Erholung für alle: Zwei barrierefreie Rundwege erschließen das Gelände. Der 1 Kilometer lange „kleine“ Weg fokussiert sich auf die Highlights der Eisenbahn-Ära wie Wasserturm und Dampflok. Wer mehr Natur sucht, wählt den „großen“ Rundweg (2,7 km). Er verbindet die sonnige Lichtung mit dem schattigen Robinien-Wald und dem Tälchenweg.
Begleitende Audio-Infos und Videos in Gebärdensprache sorgen für ein inklusives Naturerlebnis.
Anfahrt
Der Hauptzugang befindet sich am S-Bahnhof Priesterweg (südlicher Ein- und Ausgang). Gut erreichbar über S2, S25 und S26.
Täglich ab 09.00 bis 16 Uhr (Nov bis Feb), bis 18 Uhr (Mär und Okt), bis 20 Uhr (Apr und Sep), bis 21 Uhr (Mai bis Aug)
Café Paresüd: Geöffnet von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr

