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Kühlhaus Berlin

Ein cooler Ort für Kunst

Das Kühlhaus Berlin ist ein Industriedenkmal mit typischem Berlin-Charme für Veranstaltungen aller Art. Die lässige Atmosphäre aus Beton und Klinker ist der perfekte Rahmen für Lesungen, Modemessen und Theater.

Industrie von gestern und Kunst von morgen. Der imposante Backsteinbau am Gleisdreieckpark ist typisch für Berlin: zugleich Industriedenkmal und Veranstaltungsort. Auf sieben Stockwerken und auf 6000 Quadratmetern stehen Räume für Ausstellungen, Tanzperformances, Lesungen, Konzerte und Theaterstücke offen. So bespielen Modemessen im Rahmen der Berlin Fashion Week gerne das Kühlhaus, vermittelt es doch den beliebten Berlin-Look.

Lagerhalle

Anfang des 20. Jahrhunderts stieg der Wunsch nach frischen Lebensmitteln. Deshalb entstand 1901 Europas größtes Kühlhaus an der Luckenwalder Straße – zeitgleich mit der Hochbahnanlage Gleisdreieck. Auch wenn der Klinkerbau sich von außen an die norddeutsche Backsteingotik anlehnte, war er doch von Innen ganz modern mit Stahlskeletten und Stahlbeton errichtet.

Auch heute überrascht das denkmalgeschützte Gebäude noch durch den Kontrast aus imposanter roter Klinkerfassade und den schlichten Betonhallen mit Stahlträgern. Nach der Wiedervereinigung lief das längst nicht mehr genutzte Kühlhaus Gefahr, abgerissen zu werden. Doch eine Initiative konnte die Gefahr abwenden und den Ort unter Denkmalschutz stellen und sanieren. Den Baustellencharakter hat sie bewusst behalten, um so offenen Raum für neue kreative Impulse zu schaffen.

Das Gleisdreieck-Quartier

Das Quartier am Gleisdreieck zwischen Kreuzberg und Tiergarten hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Der neu eröffnete Park hat die Herzen der Berliner schnell erobert, die dort im Gras liegen, Basketball spielen, fahrradfahren und die urbane Mischung aus Grün und Hochbahnanlagen genießen. Entlang des Parks ist zudem ein neues Viertel mit Wohnhäusern errichtet worden.

 

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