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Im Holländischen Viertel in Potsdam.
Holländisches Viertel in Potsdam © TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Holländisches Viertel

Tulpen aus Potsdam

Es sind exakt 134 rote, zweistöckige Ziegelhäuser, angeordnet in vier Karrees. Die so genannten Holländerhäuser wurden nach einem Entwurf des Architekten Jan Bouman zwischen 1734 und 1742 für holländische Einwanderer gebaut. Sie sind das größte geschlossene holländische Bauensemble außerhalb der Niederlande – und heute, gut erhalten und restauriert, ein beliebtes Viertel im historischen Zentrum Potsdams. Überall im Quartier finden sich Kunstgewerbe-Geschäfte, Galerien, Werkstätten, Antiquariate und gemütliche Cafés. Dazu gibt es zwei Museen. Das Jan-Bouman-Haus präsentiert auf Schautafeln und mit Videos alles Wissenswerte über die Entstehung des Holländischen Viertels. Das Potsdam-Museum zeigt Ansichten aus dem Alten Potsdam sowie Gemälde und Grafiken des 18. bis 20. Jahrhunderts. Daneben gibt es eine Fotografie-Ausstellung mit Bildern von Potsdam vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Übrigens: Dreimal im Jahr finden im Holländischen Viertel große Feste statt – im April das Tulpenfest, im September der Töpfermarkt und im Advent der holländische Weihnachtsmarkt.