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Eingangsportal Haus des Rundfunks in Berlin
Haus des Rundfunks, rbb Berlin © rbb, Foto: Hanna Lippmann

Haus des Rundfunks

Hier spricht Berlin

Vorübergehend geschlossen. - Ein vollkommener Klang für Ihr Konzert: Der Konzertsaal im Haus des Rundfunks ist aus den 30ern, hat aber eine Akustik, die heute noch begeistert. Und eine immer noch moderne Architektur.

Ein Konzertbesuch im Haus des Rundfunks ist immer auch eine Reise in die Berliner Radiogeschichte. Und schauen Sie einmal genau um, schließlich ist es eines der schönsten Beispiele für moderne Architektur in Berlin.

Moderne Architektur für ein Rundfunkhaus

Das Haus des Rundfunks ist eines der ersten Rundfunkgebäude Europas. Nach den Plänen des Architekten Hans Poelzig wurde es 1931 nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Es ist eines der besten Beispiele modernen Bauens in Berlin. Der Aufbau des geschlossenen Gebäudekomplexes eignet sich optimal zur Schallisolierung der Sendesäle. Diese befinden sich nämlich im Hofinneren und werden daher komplett vom Straßenlärm geschützt. Die imposante Fassade ist mit schwarzen Klinkersteinen sowie rotbraunen Keramikfliesen versetzt.

Lichthof im Haus des Rundfunks in Berlin
Haus des Rundfunks Lichthof, rbb Berlin © rbb, Foto: Hanna Lippmann

Konzerte in den Sendesälen

Die Sendesäle werden auch für Konzerte und Radiomitschnitte genutzt. Das Deutsche Symphonie-Orchester spielt z.B. regelmäßig im Großen Sendesaal, der über bis zu 900 Zuschauerplätze verfügt. Auch das Rundfunk-Sinfonie-Orchester tritt dort auf, unter anderem mit der überaus beliebten Reihe „Klassik macht Ah“ für Kinder und Jugendliche. Der Sendesaal ist heute noch im Look der 50er gestaltet. Seine ausgefeilte Technik und besonders gute Akustik haben ebenfalls die Zeit überstanden. Er besitzt sogar ein eigenes Fundament, so dass Schwingungen aus dem Gebäude nicht übertragen werden. Daneben steht auch der Kleine Sendesaal mit seinen 150 Sitzplätzen für Konzerte offen.

"Achtung, Achtung, hier ist Berlin!"

Auch in der Geschichte des Radios ist das Haus eine Berliner Institution. Von hier aus wurde in den 1930er Jahren das erste reguläre Fernsehprogramm gestartet. Nach dem Krieg war es Sitz des SFB. Begleitet von dem Läuten der Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg strahlte der Radiosender sein Programm für die West-Berliner aus. Heute ist das Haus des Rundfunks der Berliner Standort des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), nachdem SFB und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) 2003 fusionierten.

Führungen: Auf den Spuren der Radiogeschichte

Das Haus des Rundfunks steht Besuchern bei Führungen offen. Anmeldungen sind möglich unter: 030 - 97 99 3 - 12 497