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Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Reise in die Vergangenheit

Ein königlicher Kutschstall als prächtiges Museum für Landesgeschichte: Erkunden Sie das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam.

Bitte um Beachtung: Die derzeitigen, Covid-19-bedingten Öffnungs- und Schließzeiten sowie die besonderen Hygieneregeln entnehmen Sie bitte der Webseite.

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdams historischer Mitte widmet sich 900 Jahre Landesgeschichte. In der Dauerausstellung „Land und Leute“ machen Sie einen Streifzug durch die Alltags- und Sozialgeschichte der Menschen zwischen Kleve und Königsberg. Lernen Sie dabei die bewegte Vergangenheit Brandenburgs sowie Preußens und seiner Bewohner kennen. Über die außergewöhnliche Historie berichten circa 400 originale Exponate sowie Filme, Fotos und Multimediastationen. Diese bringen Ihnen auch die historischen wie kulturellen Wurzeln dieser zwei historisch miteinander verbundenen deutschen Kernländer nahe.

Junges Haus in alten Mauern: Landesgeschichte vom Mittelalter bis nach der Wende

Von 1787-1790 errichtet der Hofbaumeister Andreas Ludwig Krüger am Neuen Markt nahe dem Stadtschloss einen Kutschstall. Bis 1918 bietet dieser Boxen für 100 Pferde sowie Wohnräume für Stalljungen und Vorreiter. Mit der Abschaffung der Monarchie werden die Räumlichkeiten zweckentfremdet – zum Beispiel als Großhandelsbetrieb für „Obst, Gemüse, Speisekartoffeln“. 1997 übernimmt das Land Brandenburg das Bauwerk, um dort ein Landesmuseum einzurichten. Im Jahr 2003 öffnet das Haus für Brandenburgisch-Preußische Geschichte nach denkmalgerechter Sanierung seine Pforten. Wenn Sie vom Neuen Markt auf das Bauwerk zugehen, erblicken Sie die prächtige frühklassizistische Fassade eines wahrhaft königlichen Kutschstalls: Pilaster gliedern die Fassade und verbreiten toskanisches Flair. Das von einer Quadriga gekrönte Portal verbreitet einen majestätischen Eindruck. In starkem Kontrast dazu befindet sich im Innenhof der gläserne Neubau des Foyers. Von hier aus starten Sie eine Entdeckungsreise in neun Kapiteln. Wandeln Sie dabei durch die historischen Stallgewölbe mit ihren hohen geschwungenen Decken und mächtigen roten Sandsteinpfeilern. Gewinnen Sie in dieser geschichtsträchtigen Atmosphäre einen Eindruck vom Leben der Fischer und von der Bedeutung der Jäger im 18. Jahrhundert. Oder spüren Sie zum Beispiel an einem interaktiven Stadtmodell den Geist der preußischen Residenzstadt Potsdam nach. Dabei flanieren Sie buchstäblich durch die Straßen Potsdams im Jahre 1912. Spannend ist auch die literarisch-künstlerische Entdeckung der Mark im 19. Jahrhundert. Ihren Besuch runden Sie mit einem Blick auf den DDR-Alltag ab. In einer interaktiven Dokumentation erfahren Sie zudem mehr über den Mauerbau 1961 und seine dramatischen Folgen. Den Abschluss bilden Informationen über die Neugründung des Landes Brandenburg nach dem Ende der Teilung.

Die Highlights im Landesmuseum

  • historisches Ambiente im einstigen Kutschstall des Potsdamer Stadtschlosses
  • 440 originale Exponate aus Berlin und Brandenburg
  • Ausstellungsbereich „Alltag und Diktatur in der DDR“
  • Stadtmodell von Potsdam im Jahre 1912
  • Erläuterungen zu den kulturellen Leistungen der Zisterzienser sowie der Einwanderer nach Preußen

Kulturelle Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Nach einem kurzen Fußweg vom Neuen Markt zum Alten Markt befinden Sie sich vor dem prachtvollen Potsdam Museum. Das einstige Rathaus widmet sich anhand von 500 Objekten und elf speziellen Themenbereichen der Historie dieses Ortes. Die ständige Ausstellung „Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte“ veranschaulicht in denkmalgeschütztem Ambiente die Alltags- und Kulturgeschichte der preußischen Residenzstadt. Auf den Spuren Friedrichs des Großen wandeln Sie im Schloss Sanssouci. Der Name Sanssouci – ohne Sorge – war das Leitmotiv des Preußenkönigs. Die stilvolle, elegante Sommerresidenz im Rokoko-Stil aus dem 18. Jahrhundert ist original erhalten. Genießen Sie hier auch den Blick über die berühmten Weinbergterrassen hinweg auf den beliebten Schlosspark.

Unsere Tipps für den Besuch im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Von Berlin aus bringen Sie unter anderem die Regionalzüge RE1 oder RE7 direkt zum Potsdamer Hauptbahnhof. Alternativ fahren Sie mit der S-Bahn-Linie S7 in die Landeshauptstadt. Von dort gehen Sie noch fünf Minuten zu Fuß oder fahren mit einer der Tram- oder Buslinien bis zur Haltestelle Alter Markt. Eine Pkw-Tiefgarage nahe dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte finden Sie in der Werner-Seelenbinder-Straße. In allen Ausstellungen haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt.

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 – 17:00
Mittwoch 10:00 – 17:00
Donnerstag 10:00 – 17:00
Freitag 10:00 – 18:00
Samstag 10:00 – 18:00
Sonntag 10:00 – 18:00