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Volkspark Humboldthain
Blick auf den coolen Bezirk Wedding vom Humboldthain in Berlin (c) visumate

Galerie Wedding

Post-Otherness-Wedding

In der Galerie Wedding werden jedes Jahr Solo-Ausstellungen, eine Gruppenausstellung, Educationprojekte und eine Serie von Performances und Interventionen im lokalen öffentlichen Raum in der Nähe gezeigt.

Ziel der Soloausstellungen ist es, eine Serie von faszinierenden Transformationen in einem Ausstellungsraum zu erschaffen, der architektonisch ähnlich einer Vitrine angelegt ist. Mit jeder Ausstellung wird der Raum vollkommen verändert und ein neuer Bildraum erzeugt, was man insbesondere von außen sieht, aber auch innerhalb des Kunstraumes erfährt. Die in den Solo-Ausstellungen und im Performanceprogramm präsentierten Künstler leben und arbeiten in Berlin. Alle Künstler sind sich ihres Potentials bewusst, unbekannte Zukünfte anzuregen und mit diesen zu experimentieren. In dem Ausstellungskonzept des Kuratorenduos Solvej Helweg Ovesen und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung geht es um die Auseinandersetzung mit dem „Anders- sein“ in einer Stadt, deren Bevölkerung zum größten Teil post-migrantisch, post-sozialistisch, zugewandert usw. ist.

POW - Post-Otherness-Wedding

Mit dem Programmtitel POW (Post-Otherness-Wedding) beabsichtigen sie den Diskurs in Richtung des von Regina Römhild geprägten Konzepts der „Post-Otherness“ zu lenken. Regina Römhild ist Professorin für Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Konzept des „Post-Other“ erscheint im Kontext des Berliner Stadtteils Wedding – einem ehemaligen Arbeiterbezirk mit mehr als 75 % migrantischer Bevölkerung – geradezu allgegenwärtig, jedoch unverwirklicht. Es scheint sinnvoll, sich mit seinen verschiedenen Objektkulturen zu befassen, um den Status quo des „Post-Other“ an diesem Ort zu ergründen.

Breite Wirkung

Die Galerie hat sich in der Kulturlandschaft des Bezirks fest etabliert und zieht mittlerweile auch Menschen aus ganz Berlin zu den Ausstellungen und Vernissagen an. Dazu gehören sowohl Kunstinteressierte, Studenten, Künstler, Kunstexperten, Kinder und Jugendliche und immer mehr interessierte Anwohner und "Passanten".

Intensive Vernetzung

Die Galerie ist Mitglied im KGB — dem Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin. Die kommunalen Galerien Berlins zeigen auf rund 3.500 qm Ausstellungsfläche bis zu 200 Ausstellungen pro Jahr, an denen ca. 1.000 Künstler beteiligt sind.

Öffnungszeiten (Zusatzinfos)
   
Di. - Sa. 12 - 19