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Wohnformen und Familie, Gestern und Morgen

Wie wir zusammenleben, verändert sich – und mit uns verändern sich unsere Wohnungen.

Die Bundesstiftung Bauakademie und das Humboldt Forum werfen gemeinsam einen Blick auf das Wohnen in Vergangenheit und Zukunft: Wie sah Familienleben früher aus, und wie hat es das Wohnen geprägt? Vom kollektiven Arbeiten auf Hof und im Haus über die Trennung von Beruf und Privatleben in der Industrialisierung bis hin zum Homeoffice heute – Wohnen ist immer auch Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen.

Patchwork- und Wahlfamilien, gemeinschaftliches Wohnen, Senioren-WG oder die Kernfamilie mit 1,35 Kindern: familiäre Lebensformen sind vielfältig, wandeln sich im Laufe eines Lebens – und stellen immer neue Anforderungen an Wohnraum.

Die Architektin und Stadtforscherin Saskia Ebert erforscht innovative Wohnprojekte, die bezahlbare und nachhaltige Lösungen für diese Herausforderungen anbieten. Aus soziologischer Perspektive zeigt Christine Hannemann, wie sich Vorstellungen von Familie und die Gestaltung des Wohnungsmarkts über die Zeit verändert haben und wie sich dies auf unser Zusammenleben auswirkt. Wie wird Wohnraum verteilt, wer hat Zugang dazu? Welche Rolle spielen steigende Mieten, Wohnungsknappheit oder neue Wohnmodelle? Und wie leben Familien ohne eigene Wohnung?

In einer Podiumsdiskussion gehen sie diesen Themen nach und zeigen, wie eng Vorstellungen von Familie und Formen des Wohnens miteinander verbunden sind.

Ein Abend über das, was unser Zusammenleben prägt – und darüber, wie wir in Zukunft wohnen wollen.

Beteiligte

Dr. Sakia Ebert: Die Geschäftsführerin des Büros „subsolar* architektur und stadtforschung“, zeigt welche Ideen mutige Menschen in ganz Deutschland umgesetzt haben, um leistbares, nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen zu ermöglichen.

Prof. Dr. Christine Hannemann: Die Leiterin des Fachgebiets „Architektur- und Wohnsoziologie“ an der Uni Stuttgart zeigt auf, wie sich Vorstellungen von Familie und deren Wohnformen über Zeiträume und Kulturen unterscheiden, und wie sich dies auf unsere aktuellen Wohnbedingungen auswirkt.

Dr. Leslie Quitzow ist Transformationsmanagerin für Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft bei der Bundesstiftung Bauakademie.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Nachbarsinstitutionen Humboldt Forum und Bundesstiftung Bauakademie.

Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Im Humboldt Forum sind sämtliche Ausstellungsräume mit einem Rollstuhl barrierefrei zu erreichen. Ein taktiles Bodenleitsystem erleichtert blinden und sehbehinderten Besucher:innen die Orientierung. Bildungsformate sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Besucher*innen mit Behinderungen zugeschnitten. Hierzu zählen Tastführungen, Führungen & Workshops gedolmetscht in Deutsche Gebärdensprache (DGS), sowie Führung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Barrierefreie Parkplätze stehen südlich des Humboldt Forums auf dem Schlossplatz zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bushalteplätze stehen in der Rathausstraße zur Verfügung: Haltezeit von 9 – 22.30 Uhr

Mit U- und S-Bahn

U Museumsinsel (U5): 1 Min zu Fuß

S/U Alexanderplatz: 15 Min zu Fuß

S Hackescher Markt: 10 Min zu Fuß  

Mit dem Bus

Lustgarten: 100, 300, N5; 1 Min zu Fuß

Berliner Schloss: 147; 1 Min zu Fuß

BVG Fahrinfo

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