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Das Stück behandelt Gruppendruck unter Männern und Grenzverletzungen im sexuellen Kontext. Im Zentrum steht der Vorwurf einer Vergewaltigung sowie die toxische Loyalität unter Männern, die häufig dazu führt, dass die Stimmen der Betroffenen zum Schweigen gebracht werden.

Die Aufführung stellt grundlegende Fragen: Wie können Grenzverletzungen und Gewalt gegen Frauen innerhalb männlicher Gruppen thematisiert werden? Was gewinnen Männer dadurch, diesen Dialog zu vermeiden? Wie können die Tabus rund um dieses Thema überwunden werden?

Obwohl sich das Stück in erster Linie an Männer richtet, lädt es alle Menschen dazu ein, sich an einer öffentlichen Diskussion über diese gesellschaftlich relevanten Fragen zu beteiligen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese Dynamiken zu fördern, Debatten anzuregen und Wege zu mehr Verantwortung zu erkunden.

WENDEMÖGLICHKEIT erzählt von fünf Männern, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen, sich jedoch plötzlich an demselben Punkt der Zuspitzung – und der Krise – wiederfinden.

Ergänzend zur Aufführung bietet die Gruppe ein Labor zur ästhetischen Auseinandersetzung mit dem Thema toxische Männlichkeit an. Der Besuch der Aufführung wird allen empfohlen, die am Männerwende-Workshop teilnehmen möchten. Dort sind Männer eingeladen, gemeinsam nach neuen, gewaltfreien und solidarischen Formen des Mannseins zu suchen.

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August 2026
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