Das Stück bewegt sich zwischen Routine und Ritual, energischer Arbeit und Tanzsprache, Freude und einem Horrortrip – inspiriert von Raves und der sanften Disziplin, etwas so lange zu wiederholen, bis es aufhört, etwas zu sein, und beginnt, etwas anderes zu werden.
Mit einem Kontaktmikrofon, das repetitive Schritte verstärkt, verarbeitet Ismael Yakout die Klänge live durch ein modulares System und erzeugt so einen geräuschvollen, hypnotischen Soundtrack, der in den Tanz zurückfließt. Körper und Klang verstärken sich gegenseitig, erzeugen Rhythmus, erschaffen einen geheimnisvollen Raum.
Was geschieht, wenn die Aufmerksamkeit über die Komfortzone, über die Langeweile hinaus anhält? Ist es liebevolle Hingabe oder starre Zwangsarbeit? Was lebt in den Pausen, im Dazwischen?
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