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Das ostanatolische Dersim wurde 1937–38 Schauplatz von Massakern, die das türkische Militär an der überwiegend alevitischen Bevölkerung verübt hat. Vertreibungs- und Umerziehungsmaßnahmen trugen zur weitgehenden Zerstörung der traditionellen Lebensweise Dersims bei.


Das Projekt Dersim 1937/38 hat Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen aufbereitet und übergibt die auf Kırmancki, Türkisch und Deutsch untertitelten Videos der Öffentlichkeit.


PROGRAMM

Begrüßung

Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Hüseyin Aydın, Vorsitzender des Dersim Kultur- und Geschichtszentrum

Moderation: Dr. Silke Krohn, Bereichsleitung Bildung und Vermittlung, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung


WEITERE HINWEISE

Einlasszeit: 09.30 Uhr

Sprache: Deutsch

EINTRITT FREI

MIT ANMELDUNG

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dersim Kultur- und Geschichtszentrums, der Ruhr-Universität Bochum und des Dokumentstationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
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