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Frederik Britzlmair & Co-Respondents Group / Masterarbeit Spiel und Objekt

Es heißt, an manchen Tagen ziehe ein Stern über das Himmelszelt der Zitadelle hinweg. Der Schweif aus Sternenstaub, über Generationen in unzähligen Augen gespiegelt, bedacht mit Wünschen, Geheimnissen und letzten Gedanken vor dem Einschlafen.

Über Hände gewandert, durch Körper getragen und als Zeugnis intimer Allianzen, softer Begegnungen und flüchtiger Momente über Jahrhunderte unauflöslich verbunden.

‘soft corps’ ist ein spekulatives Re-Enactment in Form einer queeren Raumbesetzung der Zitadelle Spandau.

Die Teilnehmenden driften durch kollektive Interventionen, choreografierte Szenen und immersive Soundscapes. Sie sind eingeladen, sich durch Körper, Stimme und Aktion aktiv in die entstehenden Chronologien einzuschreiben. Dabei wird der historisch militarisierte und männlich geprägte Raum der Festungsanlage neu verhandelt.

Nach einer gemeinsamen Einführung in das LARP sind die Teilnehmenden eingeladen, sich frei zwischen situativen Räumen innerhalb der Zitadelle zu bewegen und eigene narrative Verbindungen entstehen zu lassen. Die Performance endet mit einem kollektiven rituellen Abschluss; anschließend besteht die Möglichkeit, bei einem Getränk gemeinsam über die Erlebnisse zu reflektieren und den Abend ausklingen zu lassen.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Zitadelle Spandau und wird gefördert aus Mitteln des ‘Fonds Dezentrale Kulturarbeit des Bezirks Spandau von Berlin .

Hinweise zur Teilnahme:

Bestimmte Elemente der Performance sind ausschließlich über ein geladenes Handy mit Kopfhörern zugänglich. Da sich alle Teilnehmenden gemeinsam innerhalb der Performance kostümieren und bewegen werden, werden bequeme Kleidung und Schuhe empfohlen.

Es wird empfohlen, von Beginn an teilzunehmen, ein späterer Ein- oder früher Ausstieg bleibt jedoch jederzeit möglich.‚soft corps‘ versteht sich als kollektiver und diskriminierungssensibler Raum. Die Veranstaltenden wünschen sich einen achtsamen Umgang miteinander und tolerieren keine Form von rassistischem, queerfeindlichem, sexistischem, antisemitischem, ableistischem oder anderweitig diskriminierendem Verhalten.

Das Projekt wird video- und fotografisch dokumentiert. Mit Betreten der Performance erklären sich die Teilnehmenden damit einverstanden, im Rahmen der Dokumentation sichtbar zu werden. Sollte dies nicht gewünscht sein, wird um eine kurze Mitteilung im Vorfeld oder vor Ort gebeten

  • Spielzeiten: So 05.07.2026, 16.00-21.00 Uhr
  • Spielort: Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
  • Anzahl Tickets: 60
  • Access / Participation Notes:- Alter: 12+ (empfohlen)
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

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Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Die Teilnehmenden werden laufen, sitzen, stehen- bedingt barrierefrei.

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