Öztürk, der in seinen Filmen ein farbenfrohes, anachronistisches Universum entwirft, verschränkt Zeit und Raum auf ungewohnte Weise und lässt seine Figuren weder ganz hier noch ganz dort, sondern genau in diesem Dazwischen existieren.
Dieses Kino, das queeres Dasein nicht als Thema, sondern als eine in die Textur der Erzählung eingewobene Perspektive trägt, fragt seine Zuschauer:innen jedes Mal aufs Neue: In welcher Welt kann ein Mensch er selbst sein, und ist diese Welt wirklich – oder erst im Film möglich?
In diesem Gespräch sprechen sie mit Fehmi Öztürk aus dem Inneren seiner Filme heraus über die Frage, wie diese Welten entstehen, und über eine queere Erzählsprache.
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