Das zweite Konzert der Reihe „Schubert & more“ steht vor der Tür – einmal mehr unter dem Motto: Musik bildet und wieder in der besonderen Atmosphäre des Foyers des Max-Plank-Instituts für Bildungsforschung in Dahlem.
Diesmal stehen zwei zentrale Werke der romantischen Kammermusik einander gegenüber: das 1. Klaviertrio d-Moll op. 63 von Robert Schumann und das 2. Klaviertrio Es-Dur D 929 (op. 100) von Franz Schubert.
Schumann verstand sich selbst als geistiger Erbe Schuberts. Obwohl sich die beiden Komponisten nie begegnet sind, war Schumanns Bewunderung für Schubert tief und prägend. Die beiden Klaviertrios spiegeln diese Nähe eindrucksvoll wider: Schumanns erstes Trio ist von dramatischer Energie, dichter motivischer Arbeit und leidenschaftlichem Dialog geprägt, während Schuberts zweites Klaviertrio mit seiner Weiträumigkeit, seinem gesanglichen Ton und seiner melancholischen Grundierung zu den bedeutendsten Werken der Gattung zählt.
Ausgeführt wird das Programm wieder von einer herausragenden Besetzung: Die junge niederländische Geigerin Noa Wildschut, die sich bereits früh international als außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit etabliert hat, musiziert gemeinsam mit der Cellistin Yehjin Chun, deren Spiel durch klangliche Tiefe und große Sensibilität besticht. Am Klavier ist Catalin Serban zu hören, zugleich künstlerischer Leiter der Konzertreihe, der den programmatischen Gedanken von Schubert & more maßgeblich prägt.
- Datum: Mittwoch, 4. März 2026
- Uhrzeit: 19 Uhr
- Ort: Max Planck Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94, Foyer, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Breitenbachplatz)