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Installation und Fragmente zu Schinkel von Astrid Weichelt

Welche Wirkung haben Objekte der Kunstgeschichte heute auf Ihr Publikum? Wie werden sie wahrgenommen? Die Künstlerin Astrid Weichelt geht diesen Fragen nach. Per Papierabformungen, wie sie auch in der Archäologie und Restaurierung zur Reproduktion von Originalen gebraucht wird, befasst sie sich mit ebensolchen historischen Objekten.

Belvedere Pfingstberg
Belvedere Pfingstberg © SPSG, Foto: Förderverein Pfingstberg

Diese erhalten eine dünne „Haut“ aus feuchten Papierbögen, die ihnen nach der Trocknung wieder abgezogen wird. Diese Haut zeigt dann gleichzeitig Präsenz und Abwesenheit des Objekts, dessen Abformung nur leere Hülle ist und an eine stattgefundene Berührung erinnert. In ihrer aktuelle Ausstellung auf dem Pfingstberg beschäftigt sich Astrid Weichelt insbesondere mit dem Werk Karl Friedrich Schinkels.

Der Pomonatempel, der als erster realisierter Entwurf des Baumeisters gilt und in dem die Arbeiten Weichelts zu sehen sind, wird dabei zum Ausgangspunkt für Fragen nach dem Umgang mit dem Erbe Schinkels. So erinnert sie an seine verschwundenen Bauten, deren Reste  zum Teil noch in Museumsdepots lagern. Bauschmuck-Fragmente nach Entwürfen Schinkels, die einen Eindruck von der Qualität seiner Architektur vermitteln, werden von der Künstlerin in Papier abgeformt. Sie stammen zum Teil aus dem Depot der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Ergänzt werden sie von eigenen Zeichnungen nach Stadtplänen und Bauzeichnungen des 19. Jahrhunderts.
Zusätzliche Informationen
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Informationen zur Barrierefreiheit

nicht barrierefrei