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Im Sommer 1788 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart innerhalb weniger Wochen drei Sinfonien, obwohl ihn damals finanzielle Sorgen und persönliche Krisen belasteten. Heute gelten diese Werke als Höhepunkt und zugleich Abschluss seines sinfonischen Schaffens.

Ob die drei Sinfonien jemals zu seinen Lebzeiten gemeinsam aufgeführt wurden, ist nicht eindeutig belegt. Vermutlich entstanden sie für eine geplante Konzertreihe in Wien, die jedoch nie realisiert wurde.

Jede der drei Sinfonien besitzt einen ganz eigenen Charakter: In der Es-Dur-Sinfonie ersetzt Mozart die Oboen durch Klarinetten und schafft damit einen besonders warmen Klang. Die g-Moll-Sinfonie wirkt intensiv und spannungsgeladen und zählt zu den wenigen Sinfonien Mozarts in Moll. Die spätere „Jupiter“-Sinfonie in C-Dur – ein Beiname, den ihr später der Londoner Impresario Johann Peter Salomon gab – endet mit einem außergewöhnlichen Finale, in dem Mozart fünf Themen kunstvoll miteinander verknüpft. Einen eindrucksvolleren Abschluss seines sinfonischen Werks hätte er kaum schaffen können.

  • Ein kostenloser Einführungsvortrag findet um 19.15 Uhr im Foyer im 1. Obergeschoss statt.

Besetzung

  • Freiburger Barockorchester
  • Gottfried von der Goltz, Violine und Leitung

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter«

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Zusätzliche Informationen
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