Aufrechte Haltung wird nicht nur auferlegt, sondern auch begehrt. Im Verborgenen oder ganz offen organisiert sie Ausgrenzung, Herrschaft und Gewalt. Das Werk verweilt in dieser Spannung, wo Kritik und Anziehung untrennbar miteinander verschmelzen. Der Körper entfaltet sich als Vielgestaltigkeit – eine durchlässige Konstellation widersprüchlicher Figuren, Erinnerungen und Projektionen.
Veränderte Zeitlichkeiten, Wiederholungen, bearbeitete Gesten, Lautäußerungen und somatische Fiktionen öffnen einen Raum, in dem Bedeutung unbestimmt bleibt und ein Nest für das Unheimliche bietet.
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