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„The Line is a Hole (this tremble)“ ist eine Solo-Performance, die Orientierung als verkörperten, ethischen und politischen Zustand untersucht. Was bedeutet es, aufrecht zu stehen? Wohin blicken wir? Wer führt? Auf welchen Linien bewegen wir uns, welche Wünsche erfüllen uns, wohin gehören wir?


Aufrechte Haltung wird nicht nur auferlegt, sondern auch begehrt. Im Verborgenen oder ganz offen organisiert sie Ausgrenzung, Herrschaft und Gewalt. Das Werk verweilt in dieser Spannung, wo Kritik und Anziehung untrennbar miteinander verschmelzen. Der Körper entfaltet sich als Vielgestaltigkeit – eine durchlässige Konstellation widersprüchlicher Figuren, Erinnerungen und Projektionen.


Veränderte Zeitlichkeiten, Wiederholungen, bearbeitete Gesten, Lautäußerungen und somatische Fiktionen öffnen einen Raum, in dem Bedeutung unbestimmt bleibt und ein Nest für das Unheimliche bietet.

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