Das Gespräch wird am Freitag, 10. April um 18.30 Uhr stattfinden.
Das Gespräch wird auf Deutsch stattfinden, Fragen sind auch auf Englisch oder Spanisch möglich.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. April.
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Matthias Gálvez ist ein wichtiger Vertreter der realistisch figurativen Malerei in Berlin. Seine Arbeiten verhandeln Nähe nicht als erzählerisches Motiv, sondern als Zustand. Figuren treten in unmittelbare Beziehung zueinander – und zum Betrachtenden. Gruppenszenen und Porträts erscheinen als verdichtete Konstellationen psychischer und körperlicher Präsenz. Die dargestellten Situationen wirken vertraut in ihrer Alltäglichkeit, bleiben jedoch ambivalent und offen. Gesten, Blicke und Haltungen erzeugen Spannungen, ohne sich eindeutig aufzulösen. Gálvez komponiert seine Bildräume aus fragmentierten, teils abstrakten Segmenten, die die Wahrnehmung der dargestellten Realität verschieben und irritieren. Nähe entsteht hier nicht durch Intimität im klassischen Sinne, sondern durch Konfrontation. Die Figuren behaupten ihre Präsenz als Gegenüber – unmittelbar, ungeschützt, und ohne Distanz. Die Ausstellung zeigt hauptsächlich neuere Arbeiten, die 2025 entstanden sind.
Teilnehmende Künstler:innen
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