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Ausstellung erinnert an Opfer rechter Gewalt in Brandenburg

Mit der Freiluftausstellung „Kein schöner Land“ setzt die Opferperspektive e.V. ein Zeichen gegen das Vergessen. Die Ausstellung ist im Garten der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund zu sehen und erinnert an Menschen, die seit 1990 in Brandenburg Opfer rechter Gewalt wurden.

Auf insgesamt 23 Ausstellungstafeln werden die Lebensgeschichten der Betroffenen, die Hintergründe der Taten sowie deren juristische Aufarbeitung dokumentiert. Die Ausstellung macht die persönlichen Schicksale sichtbar und lenkt den Blick auf die langfristigen Folgen rechter Gewalt für Betroffene, Angehörige und die Gesellschaft.

Zur Eröffnung unterstrichen Judith Porath von der Opferperspektive e.V. und Merle Stöver von der Universität Bielefeld die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur. Gleichzeitig machten sie auf die anhaltende Bedrohung durch rechte Gewalt aufmerksam und betonten die Notwendigkeit, demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Die Ausstellung „Kein schöner Land“ ist bis zum 31. August 2026 montags bis freitags von 10:00 bis 15:00 Uhr im Garten der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund zu sehen. Der Zugang erfolgt über den Eingang Philosophenweg.

  • Der Eintritt ist frei

Ort: Garten der Landesvertretung Brandenburg, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin

Zusätzliche Informationen
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