Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj, die 2016 gemeinsam mit dem Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw erarbeitet wurde.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die letzte Leerung des Briefkastens des Postamts von Kamjanez-Podilskyj. Die Briefe wurden infolge des Kriegsausbruchs nie zugestellt.
Von der deutschen Besatzungsverwaltung beschlagnahmt, gelangten sie als Beutegut in das Postmuseum nach Wien. Nach ihrer Rückgabe an die Ukraine wird die einzigartige Sammlung heute im Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw verwahrt.
Ausgewählte Briefe vermitteln eindrückliche Einblicke in die Gefühlswelten von Soldaten der Roten Armee sowie von Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Kamjanez-Podilskyj während der ersten Tage des deutschen Überfalls im Südwesten der Ukraine.
Für die Neupräsentation wurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Historischen Museum Kamjanez-Podilskyj um neue Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt im Kontext des deutschen Vernichtungskrieges erweitert.