Bringt eure eigenen Publikationen mit. Tauscht sie, teilt sie oder lasst sie auf dem Tisch liegen. Verbringt den Nachmittag damit, in gedruckten Geschichten, Rezepten, Zeichnungen, Erinnerungen, Manifesten und Experimenten zu stöbern.
Im Laufe des Tages werden drei Publikationen vorgestellt:
13:30 Uhr
Deutsch & Englisch
„Mein Leben zwischen Grenzen“ und „My new life“! – In dieser Buchpräsentation erzählt Benazir Hossaini ihre Geschichte: das Aufwachsen zwischen Afghanistan und dem Iran und ihre wiederholten Versuche, als Kind nach Europa zu gelangen.
In ihren Büchern schildert Beni ihren Weg durch Herausforderungen, Hoffnungen, Verluste und Neuanfänge. Durch persönliche Geschichten und Reflexionen gewährt sie Einblicke in die Realitäten von Migration, Identität, Zugehörigkeit und Resilienz.
Das Buch erzählt nicht nur vom Überschreiten geografischer Grenzen, sondern auch von der Überwindung sozialer, kultureller und emotionaler Barrieren. Es lädt die Lesenden dazu ein, über Fragen von Heimat, Freiheit und die menschlichen Erfahrungen hinter der Migration nachzudenken.
14:00 – 17:00 Uhr
Englisch & Spanisch
„Charlas para amasar“ – Ximena Gutiérrez Toro präsentiert ein DIY-Rezeptbuch, das aus Treffen mit venezolanischen und kolumbianischen Frauen in Cali, Cartagena und Cúcuta entstanden ist. Beim Zubereiten von Arepas entspannen sich Gespräche über Migration, Grenzen, Verlust, Resilienz und die vielfältigen Arten, wie Menschen fernab der Heimat Gemeinschaft neu aufbauen.
Im Anschluss an die Präsentation lädt Ximena zu einem dreistündigen Treffen ein, bei dem das Kochen zum Anlass wird, Erfahrungen auszutauschen und Verbindungen zu knüpfen. Gemeinsam werden alle die Arepas zubereiten.
17:00 – 19:00 Uhr
Deutsch & Englisch
„Die goldene Eiche und weitere Geschichten über Resilienz“ – Eine Publikation des feministischen Kollektivs „Mädchen machen Druck“, die die Geschichten und Stimmen von 18 migrantischen Frauen vereint.
Begleitend zur Messe laden Workshops dazu ein, selbst zu drucken, zu binden, zu gestalten und zu veröffentlichen. Denn manchmal ist der beste Weg, eine Idee zu verbreiten, sie in die Hände eines anderen zu legen.
Zusätzliche Informationen
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