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Märchen - echt grimmig!

Froschkönig

Szene aus Der Froschkönig
Szene aus Der Froschkönig © Daniel Wetzel

Das Licht am Grunde des Brunnens ist vielleicht der Mond? Und PLATSCH! Da ist's auch schon in den Brunnen gefallen: Nein, nicht das Kind, nur sein liebstes Spielzeug. Passiert. Aber wer zum Teufel ist dieser komische Frosch, der da verspricht, es wieder raufzuholen? Was denkt sich der Kerl, dem Mädchen – nur auf Grund einer kindischen Notlüge – plitsch platsch ins traute Heim nachzustalken? An seinem Tisch zu sitzen, von seinem Tellerchen zu essen und gar mit ihm in seinem Bettchen schlafen zu wollen? Hallo, geht's noch?! Der Vater diktiert seinem Töchterlein eiskalt: "Was man versprochen hat, muss man auch halten!" Nicht so bei uns" Bei uns werden keine Frösche geküsst, nur weil sie behaupten, verzauberte Prinzen zu sein! Denn wer A sagt, muss GAR NICHTS! Unsere Prinzessin weiß sich zu wehren in einer bigotten Erwachsenenwelt und der Frosch landet genau da, wo er hingehört: an der Wand: PLATSCH!

(Das Mitbringen von Eltern in dieses Märchen geschieht auf eigene Gefahr.)

Aschenbrödel

“Bleibe immer fromm und immer gut. Und ich werde immer um Dich sein.” Immer. Immer. Immer. Ein Glücksversprechen, dass einem Kind von seiner Mutter gegeben wurde und nicht eingelöst wird. Stattdessen entdeckt das Kind eine Welt, die seinem Urvertrauen und Grundgerechtigkeitssinn einfach nicht entspricht. Und doch lässt es sich nicht sein Rückgrat brechen und kämpft für sein Glücksversprechen. Für immer!
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Pfefferberg - Theater