Frizzi Krella
Die Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten von Frizzi Krella, die während ihrer Reisen nach Syrien in den Jahren 2022-2024 entstanden sind. Nun wurden sie erstmals im Kerber Verlag mit dem Fotobuch Damaskus veröffentlicht, erschienen zur Paris Photo 2025.
Frizzi Krella, Kunsthistorikerin, Autorin und Fotografin, wurde 1970 in Dresden geboren. Sie wuchs im geteilten Berlin auf, fotografierte seit ihrer Kindheit, durchlief die Zeiten der Dunkelkammer und reiste nach dem Fall der Mauer in nahe und ferne Welten.
Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie und romanistische Literatur- und Sprachwissenschaften in Berlin und Paris. Ihr fotografischer Blick durchdringt Wasser, Luft und Erde, verwandelt Reales in Bilder. Strukturen und Linien, Haptisches und Sinnliches werden mit großer Leichtigkeit unmittelbar visuell erfahrbar.
Sie zeichnet Gedankenwege nach und legt Erinnerungspuren frei. So eröffnet sie ein Universum, das dazu einlädt, sich darin zu verlieren und gleichsam wiederzufinden.
„Damaskus ist immer schon eine Erinnerung gewesen. Vielleicht war es nie anderes, auch für die vor uns nicht. Wir mochten hindurchlaufen, dort wohnen, es fotografieren.Das änderte nichts daran, dass die Stadt eine Erinnerung blieb; und als Erinnerung war sie unzerstörbar.“ (Stefan Weidner)
In Damaskus überlagern sich die historischen Schichten jahrtausendealter Kulturen und Religionen und verschmelzen mit der Gegenwart. Frizzi Krella begibt sich in dieser Stadt auf Spurensuche, die sie mit ihren Schwarz-Weiß-Fotografieren beginnt aufzuzeichnen. Aus der Poesie des Unmittelbaren erwächst eine Schichtung von Erinnerungen, Sichtbares und Unsichtbares verschmelzen zu einer visuellen Essenz
„Wenn ich Frizzi Krella als Muse bezeichnen dürfte, wäre sie also Mnemosyne, die Göttin der Erinnerung und Mutter der Musen, und was sie fotografiert, wenn von Fotografie hier noch die Rede sein kann, sind jene Ideen, ist jene höhere Welt hinter den Schattenbildern.“ (Stefan Weidner)
Frizzi Krella
DAMASKUS
Spuren der Erinnerung
6. Februar bis 6. März 2026
Vernissage: 6. Februar |19 Uhr