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Die Zauberflöte
Die Zauberflöte © Iko Freese / drama-berlin.de

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte  der Komischen Oper Berlin mit ihrer Mischung aus Filmanimation und live agierenden Sängern hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis, beim Edinburgh Festival, im Reich der Mitte (Shanghai, Xiamen und Guangzhou) und zuletzt in Warschau sorgte sie für euphorische Begeisterung bei Publikum und Presse.

Tickets

Adresse
Komische Oper Berlin

Behrenstraße 55 10117  Berlin


Die meistgespielte deutsche Oper in einer nach wie vor verblüffenden Umsetzung. »Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren!« – Die Rettung Taminos vor der bedrohlichen Riesenschlange in allerletzter Sekunde ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise in unbekannte Reiche auf der Suche nach der Liebe. Diese Liebe materialisiert sich für Tamino zunächst nur in einem Bild: dem Bild Paminas. Ist diese Liebe real? Oder muss sie es erst werden? – Auch Papageno,Taminos frecher Begleiter, folgt dem (Traum-)Bild einer liebenden Partnerin an seiner Seite, die nach Möglichkeit ganz genauso sein soll wie er. Ist Papagena Realität oder bleibt sie letztlich nur ein Traum? – Wie ins Monströse gesteigerte, fast einem Albtraum entsprungene Mutter- und Vaterfiguren kämpfen die Königin der Nacht und Sarastro um den Einfluss auf Tamino und Pamina. Ist die Königin liebende Mutter oder rachsüchtige Widersacherin? Ist Sarastro ein selbstsüchtiger Despot oder ein väterlich besorgter Herrscher? Die Zauberflöte scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen, als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der »Titelheld« der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik. In ihrer Inszenierung finden die britische Theatertruppe »1927« und Barrie Kosky starke, eindrückliche Bilder für Personen und Situationen dieser meistgespielten und doch so rätselhaften Oper – und verlieren trotz aller Tiefsinnigkeit niemals den (typisch britischen) augenzwinkernden Humor. Rauchschwaden, die sich zu Bildern formen – Elefanten, die in Cocktailgläsern plantschen  – fliegende Flöten, tanzende Glöckchen … nichts ist unmöglich in dieser einzigartigen Mischung aus deutschem Expressionismus und britischem Humor, aus Kabarett der Weimarer Republik und Music-Hall, aus Animation und Live-Performance. Libretto von Emanuel Schikaneder

Große Oper in zwei Aufzügen [1791]

TicketsVeranstaltungskalender

Teilnehmende Künstler
Ainārs Rubiķis (Musikalische Leitung)
Suzanne Andrade (Inszenierung)
Barrie Kosky (Inszenierung)
Paul Barritt (Animationen)
»1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky (Konzeption)
Esther Bialas (Bühnenbild, Kostüme)
Ulrich Lenz (Dramaturgie)
David Cavelius (Chöre)
Diego Leetz (Licht)
Vera-Lotte Boecker (Pamina)
Tansel Akzeybek (Tamino)
Danae Kontora (Königin der Nacht)
Jens Larsen (Sarastro / Sprecher)
Dominik Köninger (Papageno)
Georgina Melville (Papagena)
Ivan Turšić (Monostatos)
Mirka Wagner (Erste Dame)
Karolina Gumos (Zweite Dame)
Caren van Oijen (Dritte Dame)
Christoph Späth (Erster geharnischter Mann)
Changdai Park (Zweiter geharnischter Mann)
Solisten des Tölzer Knabenchores (Drei Knaben)
(Chorsolisten der Komischen Oper Berlin)
(Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.)

Hier finden Sie weitere Informationen

Veranstaltungen im Monat Februar 2020
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