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Pop-Oper nach Molière

Wir werden sterben! So. Jetzt ist es raus. Auch wenn wir meist ganz gut darin sind, unsere Sterblichkeit zu verdrängen – so ein globaler Virus holt auch noch die begnadetsten Verdrängungskünstler:innen auf den Boden der biologischen Tatsachen zurück. Andererseits beneiden uns die Götter nicht gerade um unsere Sterblichkeit?

Der eingebildete Kranke
Der eingebildete Kranke © Andi Weiland

Argan, der eingebildete Kranke, ist so ein Kandidat, der seine eigene Endlichkeit nicht akzeptiert. Mit seiner Angst vor dem Tod fühlt er sich alleingelassen, alle Hoffnung hängt er an die vermeintlich positive Wirkung von Klistier und Aderlass. Schau’n mer mal. Folgendes könnte jedoch Mut machen, so lange wir noch Angst vor dem Tod haben, leben wir immerhin noch. Allerdings lieferte schon die Uraufführung von 1673 makabre Schlagzeilen. Molière, der selbst den eingebildeten Kranken spielte, erlitt während der vierten Vorstellung einen schweren Blutsturz und verstarb noch in seinem Kostüm.

In dieser musikalischen Fassung dieser großen Komödie ist „Der eingebildete Kranke“ ein Musical, ein Inklusical, eine Pop-Oper, eine Groteske über die leuchtende Liebe und den lachenden Tod. Die Inszenierung ist Teil des Studio 21.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Beatrix Brandler (Kostüm & Maske)
Jacob Höhne (Regie)
Micha Kaplan (Musik)
Gero Kindermann (Bühne)
Steffen Sünkel (Dramaturgie)
Alexander du Prel (Video)
Molière (Autor/in)
Christian Behrend
Lioba Breitsprecher
Heiko Fechner
Eva Fuchs
Claudia Graue
Moritz Höhne
Hans-Harald Janke
Shirly Klengel
Tobias Kreßmann
Anil Merickan
Joachim Neumann
Sascha Perthel
Hieu Pham
Zora Schemm
Leo Solter
Sebastian Urbanski
Michael Wittsack
Termine
Datum
Theater RambaZamba