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Deutsches Spionagemuseum
Deutsches Spionagemuseum © Deutsches Spionagemuseum Berlin

Deutsches Spionagemuseum

Ins Schattenreich der Geheimdienste eintauchen

Agenten und ihre Geschichten: Das Deutsche Spionagemuseum enthüllt Ihnen die doppelbödige Welt der Geheimdienste. Fühlen Sie sich einmal wie James Bond.

Tickets

Das Deutsche Spionagemuseum am Leipziger Platz entführt Sie in das spannende Universum von Agenten und Geheimdiensten. Mithilfe modernster Vorführtechnik von ARS ELECTRONICA unternehmen Sie eine multimediale Zeitreise durch die Geschichte der Spionage. Sie beginnt mit den ersten Geheimschriften aus der Antike und führt bis in die Gegenwart mit der NSA-Debatte. Sie erhalten Einblicke in ausgefeilte Spitzeltechniken, legendäre Spionagefälle und spektakuläre Geheimoperationen. Auch ehemalige Top-Agenten kommen zu Wort und berichten über ihr Leben im Verborgenen. Das Deutsche Spionagemuseum ist hierzulande das einzige Museum seiner Art. Die Sammlung umfasst über 1.000 Exponate. Rund 300 davon können Sie sich in zahlreichen Themenbereichen ansehen. Gleichzeitig laden interaktive Installationen zum Mitmachen und Staunen ein.

Die Welt der Spionage hautnah

Schon im Eingangsbereich betreten Sie die unheimliche Welt der Spione: Zahllose Kameras blicken auf die Besucher herab. Die Überwachungsbilder fügen sich mit anderen filmischen Schnipseln auf einer Monitorwand zu einer flimmernden Collage zusammen. Gehen Sie von dort durch den „Zeittunnel“. Er führt in das 3.000 Quadratmeter große Museum ein. Dabei vermittelt es die Geschichte der Spionage sowohl digital als auch mit historischen Objekten. Das „Handwerkszeug“ eines Geheimagenten fasziniert im Deutschen Spionagemuseum besonders: Regenschirme mit integriertem Giftpfeil, Wanzenabsatz-Schuhe oder auch Handschuhe mit Pistole. Zudem laden Touchscreens dazu ein, die bizarren Objekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. An den Bildschirmen erhalten Sie auch spannende Informationen über die Exponate. Das Beste ist: Im Deutschen Spionagemuseum dürfen Sie selbst in die Haut eines Spions schlüpfen. Werden Sie zum Hacker, knacken Sie Codes oder überprüfen Sie die Sicherheit Ihrer Passwörter. Fühlen Sie sich außerdem wie Tom Cruise in „Mission: Impossible“ und testen Sie Ihre Geschicklichkeit auf einem Laser-Parcours. Berlin gilt nicht nur als historische Nahtstelle des Kalten Kriegs, sondern auch als einstige Hauptstadt der Spione. Der Kurator Franz-Michael Günther entwickelt daher die Idee, dort ein Spionagemuseum zu eröffnen. Im Jahr 2004 beginnt er, interessante Exponate zusammenzutragen. Seine Quellen sind ehemalige Geheimdienstmitarbeiter, Doppelagenten und Zeitzeugen. Im September 2015 öffnet das Deutsche Spionagemuseum schließlich seine Sicherheitsschleusen. Der Standort am Leipziger Platz ist dafür wie geschaffen. Liegt der Platz doch im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost und West, am „Todesstreifen“ der Berliner Mauer. Ein Schwerpunkt des Hightech-Museums ist daher die Welt der beiden Supermächte Vereinigte Staaten von Amerika und Sowjetunion.

Was Sie im Deutschen Spionagemuseum erwartet

  • ein Stasi-Trabi mit Infrarotkamera
  • eine echte Chiffriermaschine vom Typ Enigma aus dem Zweiten Weltkrieg
  • Zeitzeugenaussagen von Top-Agenten des Kalten Kriegs
  • die erste Drohne der Geschichte: eine Kuriertaube mit Fallschirm
  • ein neuer Blick auf Datenschutz und die Welt der sozialen Netzwerke

Sehenswertes in der Nähe

Direkt hinter dem Deutschen Spionagemuseum finden Sie den letzten DDR-Wachturm vom Bautyp „BT 6“ von 1966. Steigen Sie selbst auf den Turm und schauen Sie mit Rundum-Panorama auf das ehemalige Grenzgebiet hinab. Die Schießscharten sind natürlich längst außer Betrieb. Wie der Grenzwachturm liegt auch das Mauermuseum am Checkpoint Charlie an einem wahrhaft neuralgischen Ort. Treffen hier doch die einstigen Machtbereiche von Ost und West direkt aufeinander. Folglich widmet sich das Museum Fluchtversuchen ehemaliger DDR-Bürger. Originalobjekte wie selbstkonstruierte Motordrachen oder ein Mini-U-Boot zeugen von Kreativität und Wagemut beim Streben nach Freiheit. Ferner thematisiert das Haus zum Beispiel weltweite Menschenrechtsfragen, etwa mit Wissenswertem über Mahatma Gandhi. Auch in der Black box am Checkpoint Charlie erfahren Sie Spannendes und Kurioses über den Kalten Krieg. Die Welt hät den Atem an, als sich 1961 sowjetische und amerikanische Panzer an diesem Ort gegenüberstehen. Mit Medienstationen, einem Kino und faszinierenden Exponaten veranschaulicht die Black box die politischen Hintergründe. Wenn Sie kultige Autos lieben, besuchen Sie am besten das nahe Trabi Museum. Die Ausstellung umfasst Kuriositäten wie einen Trabi mit Holzfahrgestell. Entdecken Sie zwischen ausgefallenen Zweitaktern wie dem Panzer-Trabi oder dem Rennsport-Trabi das berühmte DDR-Auto. Ebenfalls am Checkpoint Charlie befindet sich das Mauer-Panorama The Wall des Künstlers Yadegar Asisi. In der Stahlkonstruktion erleben Sie ein Stück Alltagsleben in West-Berlin der 1980er Jahre. Das überdimensionale Rundbild lässt Sie von Kreuzberg im Westen bis nach Mitte im Osten blicken. Es zeigt das Nebeneinander zweier Welten und vermittelt Ihnen dabei die skurrile Normalität in der einst geteilten Stadt.

Wissenswertes von visitBerlin für Ihren Museumsbesuch

Das Deutsche Spionagemuseum liegt direkt am S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz. Sie erreichen es mit der U-Bahn-Linie U2, der S-Bahn (S1, S2, S25) und den Buslinien 200, M41 und M48. Mit der Berlin WelcomeCard fahren Sie rund um die Uhr kostenfrei mit dem Berliner Nahverkehr. Als Autofahrer finden Sie ausreichend Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern am Potsdamer Platz und am Sony Center. In der Regel veranstaltet das Deutsche Spionagemuseum stündlich Rundgänge. Für Schulklassen finden 60- oder 90-minütige Museumstouren statt. Auf Wunsch gibt es auch speziell auf den Unterricht abgestimmte Führungen. So sensibilisiert das Haus etwa für einen bewussteren Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Allein schon die zahllosen, oft bizarren Exponate aus dem Kalten Krieg faszinieren Kinder und Jugendliche.

Tickets

Öffnungszeiten

Montag 10:00 – 20:00
Dienstag 10:00 – 20:00
Mittwoch 10:00 – 20:00
Donnerstag 10:00 – 20:00
Freitag 10:00 – 20:00
Samstag 10:00 – 20:00
Sonntag 10:00 – 20:00

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