Deutsches Spionagemuseum
Ins Schattenreich der Geheimdienste eintauchen
Tauchen Sie mitten in Berlin in die geheimnisvolle Welt der Spionage ein: Im Deutschen Spionagemuseum entdecken Sie spektakuläre Agententechnik, entschlüsseln Codes und testen Ihr Geschick im Laserparcours.
Geheime Codes entschlüsseln, einen Laserparcours überwinden und raffinierte Agententechnik entdecken: Im Deutschen Spionagemuseum am Leipziger Platz erleben Sie die faszinierende Welt der Spionage aus nächster Nähe. Die multimediale Ausstellung führt von den Geheimschriften der Antike über spektakuläre Operationen im Kalten Krieg bis zu aktuellen Fragen rund um Überwachung, soziale Netzwerke und Datenschutz. Mithilfe modernster Vorführtechnik unternehmen Sie eine multimediale Zeitreise durch die Geschichte der Spionage.
Berlin und der Kalte Krieg
Berlin gilt nicht nur als historische Nahtstelle des Kalten Kriegs und war jahrzehntelang einer der bedeutendsten Schauplätze internationaler Geheimdienste. Genau hier, im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost und West, lädt das Deutsche Spionagemuseum zu einer spannenden Reise durch die Geschichte der Agenten und Agentinnen, Doppelspionen und Geheimoperationen ein, am „Todesstreifen“ der Berliner Mauer.
Historische Originalobjekte, moderne Medientechnik und mehr als 30 interaktive Stationen machen den Museumsbesuch zu einem abenteuerlichen Erlebnis.
Die Welt der Spionage hautnah
Bereits am Eingang beginnt das Abenteuer und Sie tauchen in die geheimnisvolle Welt der Spione ein: Kameras beobachten das Geschehen, Überwachungsbilder flimmern über eine große Monitorwand und ein Zeittunnel führt mitten hinein in die verborgene Welt der Nachrichtendienste.
Auf rund 3.000 Quadratmetern verbindet das Museum historische Exponate mit digitalen Präsentationen und interaktiven Aufgaben. Insgesamt umfasst die Sammlung mehr als 1.000 Objekte, von denen etwa 600 in der Ausstellung zu sehen sind. Darunter befinden sich eine originale Enigma-Chiffriermaschine, ein Stasi-Trabi mit Infrarotkamera und ungewöhnliche Agentenwerkzeuge wie Schuhe mit eingebauten Abhörgeräten oder ein Regenschirm mit Giftpfeil.
Schlüpfen Sie selbst in die Rolle eines Spions
Im Deutschen Spionagemuseum schauen Sie nicht nur zu. An zahlreichen Stationen werden Sie selbst aktiv:
- Knacken Sie geheime Codes
- Testen Sie die Sicherheit Ihrer Passwörter
- Versuchen Sie sich als Hacker:in
- Erkunden Sie historische Spionageobjekte auf interaktiven Bildschirmen
- Lauschen Sie den Berichten ehemaliger Top-Agent:innen
- Absolvieren Sie eine geheime Mission im Laserparcours
Hauptattraktion: der hochmoderne Laserparcour
Die besondere Herausforderung des Museums ist der moderne Laserparcours: Um den Hochsicherheitsbereich erfolgreich zu durchqueren, müssen Sie 48 Laserbarrieren überwinden – Geschicklichkeit, Konzentration und Agenteninstinkt sind gefragt.
Berlin – Hauptstadt der Spione
Der Standort am Leipziger Platz könnte kaum passender sein. Das Museum befindet sich nahe dem Potsdamer Platz im früheren Grenzgebiet zwischen Ost- und West-Berlin. Während des Kalten Krieges galt die geteilte Stadt als bedeutende Drehscheibe internationaler Geheimdienste.
Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt deshalb auf dem Wettstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Zeitzeugen, ehemalige Geheimdienstmitarbeiter:innen und Doppelagent:innen berichten von ihrem Leben im Verborgenen und geben Einblicke in eine Welt, die Außenstehenden normalerweise verschlossen bleibt. Das Museum wurde im September 2015 eröffnet und ist das einzige seiner Art in Deutschland.
Was Sie im Deutschen Spionagemuseum erwartet
- mehr als 600 ausgestellte Originalobjekte
- über 30 interaktive Installationen
- eine echte Enigma-Chiffriermaschine
- Agententechnik und kuriose Spionagewerkzeuge
- Berichte ehemaliger Top-Agent:innen des Kalten Krieges
- ein Stasi-Trabi mit Infrarotkamera
- die Geschichte der Spionage von der Antike bis zur Gegenwart
- Informatione zu Datenschutz, Überwachung und sozialen Netzwerken
- ein interaktiver Laserparcours mit 48 Laserbarrieren
Ideal für Familien und Schulklassen
Die vielen Mitmachstationen und ungewöhnlichen Exponate machen das Museum auch für Kinder und Jugendliche interessant. Für Kinder zwischen acht und 14 Jahren werden Geburtstagsprogramme mit altersgerechten Führungen, Geheimschriften-Experimenten und einem Besuch des Laserparcours angeboten.
Schulklassen können zwischen 60- und 90-minütigen Museumstouren wählen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Kryptografie, der Kalte Krieg und der bewusste Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Auf Wunsch können Führungen an den Unterricht angepasst werden.
FAQ
Ist das Deutsche Spionagemuseum gut zu erreichen?
Das Deutsche Spionagemuseum ist gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen. Es liegt direkt am S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz. Dort halten die U-Bahn U2, die S-Bahnlinien S1, S2 und S25 und die Busse 200, M41 und M48
Kann man mit dem Auto anreisen?
Parkmöglichkeiten befinden sich unter anderem in den Parkhäusern am Potsdamer Platz und am Sony Center.
Ist der Besuch barrierefrei möglich?
Das Deutsche Spionagemuseum ist nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geprüft. Informationen liegen für Menschen mit Gehbehinderung sowie für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer vor.
Was kann man sich noch ansehen in der Nähe des Deutschen Spionagemuseum Berlin?
Das Deutsche Spionagemuseum liegt mitten in Berlin und lässt sich gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden. Direkt nebenan befindet sich das Deutschlandmuseum mit einer multimedialen Reise durch 2.000 Jahre deutsche Geschichte.
Auch der Checkpoint Charlie, das Trabi Museum und das Mauer-Panorama von Yadegar Asisi sind schnell erreichbar. So lässt sich der Museumsbesuch ideal in einen historischen Entdeckungstag durch Berlins Mitte integrieren.
Gibt es Führungen?
In der Regel werden stündlich Rundgänge angeboten.
Öffnungszeiten
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