Den wirkmächtigen, kontrastreichen Chorszenen, die den babylonisch-hebräischen Konflikt, die Zerstörung des ersten Tempels zu Jerusalem und das babylonische Exil der Juden zum Thema haben, steht die Geschichte vom Zerfall einer Herrscher-Familie gegenüber:
Abigaille und Fenena sind Halbschwestern, die beide den jungen Juden Ismaele lieben; ihr Vater, der Babylonierkönig Nebukadnezar, verfällt Wahnsinn und Verzweiflung.
In der Titelpartie ist mit Nicola Alaimo ein charismatischer Bariton zu erleben, der ganz in der italienischen Tradition zuhause ist, neben ihm die strahlkräftige Saoia Hernández als Abigaille.
Mit Antonino Fogliani steht ein feuriger Verdi-Dirigent am Pult.
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Mit englischen Übertiteln

