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Isolation und Einsamkeit sind spätestens seit der Corona-Pandemie Teil der kollektiven Erfahrungswelt geworden. Violetta, die junge Edelkurtisane, muss sie am Sterbebett erleiden, weil sie wegen gesellschaftlicher Moralgebote gezwungen ist, ihren Geliebten von sich zu weisen.

Die einzige Oper Verdis, die in der bürgerlichen Lebenswelt seiner Zeit spielt, demonstriert die Doppelmoral einer Gesellschaft, die einer jungen Frau erst zu Füßen liegt und sie dann verstößt.

Die Inszenierung von Götz Friedrich verstärkt die Emotionalität von Verdis Musik, indem sie Violettas Geschichte als Rückblende erzählt: Die Vorahnung des Todes ist von Anfang an präsent und schwebt wie ein Schatten über der Pariser Festgesellschaft.

So entfaltet sich ein zeitloses Drama mit Requiem-Charakter.

Mit Spannung erwarten wir das Violetta-Debüt von Federica Lombardi, Publikumsliebling an der Deutschen Oper Berlin. Sie wird später von Martina Russomanno abgelöst, die ab der Saison 26/27 unser Ensemble bereichert.

Michele Spotti, neuer Principal Guest Conductor, verspricht eine ausgereifte musikalische Interpretation.

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Mit englischen Übertiteln

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