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Schloss Britz
Schloss Britz und Gutspark Berlin © Bezirksamt Neukölln

Schloss und Gutshof Britz

Die Perle Neuköllns

Im Süden Neukölln steht das Schloss Britz mit seinem Gutspark: Hier können Sie sich Ausstellungen ansehen oder einfach nur durch den Park schlendern.

Bitte um Beachtung: Die derzeitigen, Covid-19-bedingten Öffnungs- und Schließzeiten sowie die besonderen Hygieneregeln entnehmen Sie bitte der Webseite.

Kulturelle Vielfalt wird Ihnen nicht nur im Bezirk Neukölln selbst, sondern auch im Schloss Britz geboten. Das ehemalige Rittergut beherbergt heute eine Ausstellung, die die Wohnkultur der Gründerzeit zeigt. Lesungen und Konzerte stehen ebenfalls auf dem Programm. Spazieren Sie auch durch den Gutspark. Seit 1971 steht das Schloss unter Denkmalschutz.

Die Geschichte des Schloss Britz

1699 verkauft die ritterliche Familie Britzke ihr Anwesen an den preußischen Kurfürsten. Der Preis: 30.000 Taler. Der Amtskammerpräsident Chwalkowski ersetzt das Fachwerkanwesen in ein zweigeschossiges Steinhaus. Eine Neugestaltung der Innenräume folgt ab 1770 unter dem Etat-, Kriegs- und Kabinettsminister von König Friedrich II. Sein Name Graf Ewald Friedrich von Hertzberg. Mit ihm beginnt auch der Tourismus des Schlosses. Hertzbergs Bibliothek und Gemäldegalerie ziehen viele Besucher nach Britz. Unter Julius Wrede wird das Schloss 1880 vom Barock in den Stil der Neorenaissance überführt und ein Turm angebaut.

Nach dem zweiten Weltkrieg dient das Gutsanwesen als Kinderheim. Mit der Restauration in den Achtzigern kommen auch viele Möbel aus der Zeit des Historismus ins Schloss. Eine Sitzgarnitur aus Nussbaumholz, ein Klavierflügel oder die Ledertapete können heute in der Dauerausstellung des Schlosses begutachtet werden. Ein Schlossrestaurant erwartet Sie auf dem Gelände ebenfalls.

Der Gutshof

Mit dem Schlossbau 1706 beginnt die Geschichte des Gutsparks. Der im barocken Stil angelegte Nutz- und Lustgarten beheimatet ab 1719 die erste Robinie Deutschlands. Nach holländischem Vorbild wird der Park mit Goldfischteich, einer Orangerie, einem kleinen Wäldchen und Obstquartieren angelegt. Mit wechselnden Besitzern verändert sich auch der Garten zum Park. So entstehen im Laufe der Zeit kurvige Wegesysteme, exotische Pflanzen, eine Lindenallee, ein Brunnen sowie ein Gartenpavillon. Nicht zu vergessen die Kopie der berühmten Milchmädchen-Bronzefigur, die der russische Bildhauer Pawel Petrowitsch Sokolow nach einer Fabel einst für den Park des Katharinenpalastes bei Sankt Petersburg geschaffen hat.

Seit 1924 – mit dem Verkauf an die Stadt Berlin – ist der 1,8 ha große Park nicht mehr im Privatbesitz. 1990 wird der Park unter Denkmalschutz gestellt und erhält sieben Jahre später sogar einen Preis für die außergewöhnliche Pflege. Hier können Sie den ältesten Gingkobaum Berlins bewundern.

Stilbruch: Schloss und moderne Wohnsiedlung

Vom Schlossleben zur Architektur der Moderne. Ganz in der Nähe des Schlosses befindet sich ein UNESCO-Welterbe. Die Siedlung in Form eines Hufeisens wird ab 1925 als soziales Wohnungsbauprojekt errichtet. Schon aus der Luft ist die Hufeisensiedlung eindeutig zu erkennen.

Britz - Der Kiez

Tulipan - Britzer Garten Berlin
Britzer Garten © Grün Berlin GmbH

Die Süd-Neuköllner lieben ihren Britzer Garten, der nicht weit vom Schloss entfernt ist: Der Park ist rund 90 Hektar groß und hat Liegewiesen, Seen, Cafés und Naturlehrpfade. Unternehmen Sie doch einmal einen Tagesausflug zusammen mit Ihrer Familie.

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Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 – 18:00
Mittwoch 12:00 – 18:00
Donnerstag 12:00 – 18:00
Freitag 12:00 – 18:00
Samstag 12:00 – 18:00
Sonntag 12:00 – 18:00
Montag geschlossen