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Besonderer Termin

Was können Menschen gemeinsam bewegen, wenn sie Natur und Kultur nicht länger getrennt denken? Und welche Konsequenzen hat das für Politik und Gesellschaft?


Der Botanische Garten Berlin, der Deutsche Kulturrat, Matthes & Seitz Berlin und rbb Inforadio laden zu einem Abend ein, der mit einer faszinierenden Begegnung in der Welt der Pilze beginnt und anschließend den Blick auf größere gesellschaftliche und politische Fragen richtet.


Zum Auftakt treffen Benjamin Haag, Germanist, Pilzsachverständiger und Autor des Pilzatlas Samtfuß, Holzstielchen und Zottelmähne, und René Jarling, Pilzkustos des Botanischen Gartens Berlin, aufeinander. Aus literarischer und naturwissenschaftlicher Perspektive erkunden sie die erstaunliche Welt der Pilze, ihre Geschichten, Lebensweisen und vielfältigen Verbindungen zu Mensch und Umwelt.


Im zweiten Teil wird aus der Frage nach den Verbindungen eine Frage nach den Möglichkeiten: Klimakrise, Artenverlust und gesellschaftliche Transformation verlangen nach neuen Formen des Denkens und Zusammenarbeitens. Zugleich zeigt die Konjunktur von Naturthemen in Literatur, Kunst und Kultur, wie groß das Interesse an neuen Zugängen zur Natur ist. Wie können Natur- und Kulturinstitutionen dieses Interesse aufgreifen, ihre Stärken verbinden und gemeinsam gesellschaftliche und ökologische Veränderungen gestalten?


Darüber diskutieren Luiza Bengtsson (Botanischer Garten Berlin), Andreas Rötzer (Matthes & Seitz Berlin), Judith Schalansky (Autorin und Künstlerin) und Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat). Das Publikum ist herzlich eingeladen, mitzudenken und mitzudiskutieren.


  • Moderation: Harald Asel, rbb Inforadio
  • Eintritt frei, Anmeldung erforderlich


Hinweis: Bewahren Sie Ihr Veranstaltungsticket auf und erhalten Sie damit einmalig im Oktober ermäßigten Eintritt in den Botanischen Garten Berlin.


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