Direkt zum Inhalt

Das erste Public Vitality Camp erprobt kurz vor der Berlin-Wahl ein neues Format für gemeinsames Lernen, Entscheiden und Handeln – und spiegelt diese Dynamik auch in seinen Veranstaltungsorten wider.


Der Berliner Teufelsberg entwickelt sich konsequent als Plattform für Zukunftsdialoge weiter. Vom 17. bis 19. September 2026 öffnet der geschichtsträchtige Ort seine Gebäude, Freiflächen und verschiedenen Ebenen für das erste Public Vitality Camp.


Unmittelbar vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus kommen Menschen zusammen, die an gesellschaftlichen, institutionellen, technologischen und ökologischen Herausforderungen arbeiten.


Initiiert wird das Camp von nextlearning e. V. und der Planetary Civics Inquiry in enger Zusammenarbeit mit dem strategischen Team des Teufelsbergs, das zur Entwicklung des Programms beiträgt.


Gemeinsam entsteht ein Reallabor für die Frage, wie Menschen, Institutionen und Gemeinschaften unter schwieriger werdenden Bedingungen handlungsfähig bleiben und neue Modi der Zusammenarbeit entwickeln.


Vom Berg in die Stadt und zurück: Die Dynamik des Camps

Um den Austausch zwischen strategischer Reflexion und konkreter urbaner Praxis spürbar zu machen, bewegt sich das Camp physisch durch den Berliner Raum:


  • Auftakt auf dem Berg (Donnerstag, 17.09.): Das Programm startet auf dem geschichtsträchtigen Teufelsberg. Der Ort bietet Raum, um gewohnte Denkweisen zu verlassen, erste Sessions zu eröffnen und verteilte Wirklichkeiten zusammenzubringen.
  • Arbeit mitten in der Stadt (Freitag, 18.09.): Am zweiten Tag verlässt das Camp den Berg und zieht für den gesamten Tag direkt in den urbanen Raum. Im „medulla“, dem Arbeitsraum von nextlearning e. V., werden die erarbeiteten Fragestellungen mit der direkten Praxis des Berliner Stadtlebens verknüpft.
  • Abschluss auf dem Berg (Samstag, 19.09.): Zum großen Finale kehrt das Camp zurück auf den Teufelsberg, um historische Reflexion, Naturerfahrung und zivilgesellschaftliche Zukunftsarbeit miteinander zu verbinden, die Ergebnisse zu bündeln und konkrete Vereinbarungen zu treffen.

Von der Veranstaltung zum gemeinsamen Arbeitsraum

Viele Konferenzen schaffen Aufmerksamkeit, Austausch und neue Ideen. Das Public Vitality Camp greift diese Fragen auf und erprobt ein Format, das über die drei Veranstaltungstage hinausreicht. In den 100 Tagen vor dem Camp wurden konkrete Herausforderungen, Praxisfragen und Partnerkonstellationen vorbereitet.


Auf den verschiedenen Stationen arbeiten die Teilnehmenden in kleinen, interdisziplinären Gruppen an ausgewählten Fragestellungen. In den anschließenden 100 Tagen sollen tragfähige Ansätze, Beziehungen und Vorhaben weiterentwickelt und in Berlin verankert werden. So wird das Camp zu einer temporären gesellschaftlichen Infrastruktur.


Was die Teilnehmenden erwartet

Das Programm verbindet die historischen Gebäude der ehemaligen Abhörstation Teufelsberg und den städtischen Arbeitsraum im „Medulla“ (workspace in Kreuzberg) mit Arbeitsformaten unter freiem Himmel. Die umgebende Natur wird dabei selbst zum Erfahrungs- und Reflexionsraum.


Die Sessions finden auf Deutsch oder Englisch statt und reichen von urbaner Resilienz, Klimarisiken und Krisenkommunikation über öffentliche Infrastruktur und demokratische Handlungsfähigkeit bis zu neuen Formen des Zusammenwirkens von Institutionen und Zivilgesellschaft.


All Things Urban begleitet das Public Vitality Camp als offizieller Medienpartner.


Mitwirken und Anmelden unter

Termine
September 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30