Eine Videoinstallation von Susanne Krell
Da hängt ein Porträt einer jungen Frau im Schloss, fast versteckt hinter einer Tür, gemalt von der bekanntesten Künstlerin ihrer Zeit. Ein It-Girl würde man heute vielleicht sagen. Sie schreibt Briefe und Tagebücher, daher wissen wir von ihr. Das Bild zeigt Françoise Éléonore Dejean de Manville, Comtesse de Sabran (1749-1827). Sie entkam den Gefahren der Französischen Revolution. Prinz Heinrich gewährte ihr Asyl – eine Verbindung, die im Kurbad Spa entstand.
Die Künstlerin Susanne Krell, mit Atelier in Neuruppin, untersucht in einer Rauminstallation diese Geschichte und fragt auf vielen Ebenen und mit unterschiedlichsten zeitgenössischen künstlerischen Mitteln bis hin zu Videos, die mit KI-Hilfe generiert wurden, inwieweit wir uns der Dargestellten heute nähern können. Wie sicher ist das, was wir wissen? Und sehen?