Joshua Monten Dance Company
Vier energiegeladene Tänzer:innen setzen ihre gesamte Kraft und jede Faser ihres Körpers ein, um radikale Zustimmung zu verkörpern: enthusiastisch, aus freien Stücken und anhaltend, ohne Ambivalenz oder Zweifel, virtuos und spektakulär. Sie bejahen sich selbst, einander und direkt das Publikum. Ihre Begeisterung ist ansteckend.
Eine Kettenreaktion der radikalen Bejahung löst eine berauschende Freude aus: Ja, Ja, Ja, noch ein Ja, und dann noch eines, immer weiter. Dann kommt das Nein. Regeln und Grenzen, Selbstachtung und Selbstfürsorge – all das erfordert die Klarheit eines gelegentlichen oder auch nicht so gelegentlichen Neins. Manche Menschen tun sich sehr schwer damit, dieses Wort laut auszusprechen. Umso hilfreicher ist es, das Nein zu üben; es mit dem Körper auszudrücken, um die Verweigerung zu bauen. Nein, Nein und nochmals Nein.
Dann wird es komplizierter. Zwischen der schwarz-weißen Eindeutigkeit von Ja und Nein erstreckt sich ein graues Meer der Ambivalenz, geprägt von Formulierungen wie Ich weiß nicht, Vielleicht, Ja aber, Jein und Ähm - Oft begleitet man solche Worte mit einer fast gewundenen Geste; einem dreidimensionalen Versuch, die Vielschichtigkeit einer Situation auszudrücken, die sich nicht auf eine einfache Entscheidung reduzieren lässt. Tanz kann dieses Dazwischen sichtbar machen, um die feinen Abstufungen von Zustimmung zu verhandeln.
Zusätzliche Informationen
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